Lada Niva auch auf der Pickup-Insel Kreta?
Moderator: christian@nivatechnik.de
Lada Niva auch auf der Pickup-Insel Kreta?
Eigentlich ja: Kreta ist gebirgig, landwirtschaftlich geprägt und die verhältnismäßig wenig wohlhabende Bevölkerung in Kreta bzw. überhaupt in Griechenland benötigt sehr praktische und preisgünstige Fahrzeuge. Unverhältnismäßig hohe Steuern verteuern fast alles in diesem Land, besonders aber Autos und das Autofahren durch sehr hohe Mehrwertsteuern, Kfz-Steuern und Spritsteuern. Normalbenzin kostete in diesem Sommer auf Kreta zwischen 182,7 Cent und 199,8 Cent pro Liter. Leider ist LPG nur unwesentlich günstiger, um die 170 Cent pro Liter und bei 20% geringerem Wirkungsgrad nicht interessant. Eher ist es da schon der Dieselkraftstoff mit Preisen knapp darunter.
Kreta ist das Land der Pickups, mit dem Bauern, Händler, Handwerker und Spediteure alles transportieren: Güter und Menschen. Die meisten Pickups sind offen, ohne Hardtops, manchmal mit erhöhten Ladekanten. Es fahren sehr viele alte Autos herum, um Anschaffungskosten zu vermeiden. Die Fahrzeuge, die ich dort vor 33 Jahren sah, fahren immer noch durch Kreta, meistens einfache, robuste japanische Fabrikate, auch noch Datsun, später Nissan, Mitsubishi, Toyota sowie einige Ford. Nicht alle sind mit Allradtechnik ausgestattet. Seltener findet man mal einen VW-Taro, einen Skoda-Pickup und leider gar keinen Niva-Pickup. Es gibt ein paar kleinere Fiat-Pickups. Echte Geländewagen als Station sind relativ selten. Vorallem werden Suzuki Jimmy's für Touristen als Mietwagen bereit gehalten, mit modischem halben Softtop. Ein paar ältere Suzuki-Exemplare sind als Pickups ausgeführt, ebenso von Landrover.
Große Geländewagen sind ein reines Vergnügen der Reichen. Die fahren VW Touareg und Porsche Cayenne, auch mal einen Patrol von Nissan, einen Pachero von Mitsubishi oder einen Range Rover. Ich habe nur einen Edel-Mercedes und keinen BMW gesehen, wohl aber einen Musso. In Rethymno steht eine neue VW-Vertretung, die den neuen Amarok-Pickup feilbietet. Die Polizei fährt unter anderem mit Jeep und Nissan. Lange habe ich natürlich nach Lada Ausschau gehalten. Es gab auch eine ältere Limousine und sogar einen Samara. Schließlich tauchten die ersten Lada Nivas auf, meistens mit deutlichen Gebrauchsspuren. Aber es gibt sie vereinzelt, die Bilder werden es beweisen. Und ihr Ruf, das sagten mir einige Griechen, ist gut. Aber als Pickup suchte ich ihn vergeblich. Exot war ein alter Yugo.
Hier in Deutschland habe ich dann erfahren, dass man den Niva sogar in Kreta mieten kann: Siehe >hier
Mischa
Kreta ist das Land der Pickups, mit dem Bauern, Händler, Handwerker und Spediteure alles transportieren: Güter und Menschen. Die meisten Pickups sind offen, ohne Hardtops, manchmal mit erhöhten Ladekanten. Es fahren sehr viele alte Autos herum, um Anschaffungskosten zu vermeiden. Die Fahrzeuge, die ich dort vor 33 Jahren sah, fahren immer noch durch Kreta, meistens einfache, robuste japanische Fabrikate, auch noch Datsun, später Nissan, Mitsubishi, Toyota sowie einige Ford. Nicht alle sind mit Allradtechnik ausgestattet. Seltener findet man mal einen VW-Taro, einen Skoda-Pickup und leider gar keinen Niva-Pickup. Es gibt ein paar kleinere Fiat-Pickups. Echte Geländewagen als Station sind relativ selten. Vorallem werden Suzuki Jimmy's für Touristen als Mietwagen bereit gehalten, mit modischem halben Softtop. Ein paar ältere Suzuki-Exemplare sind als Pickups ausgeführt, ebenso von Landrover.
Große Geländewagen sind ein reines Vergnügen der Reichen. Die fahren VW Touareg und Porsche Cayenne, auch mal einen Patrol von Nissan, einen Pachero von Mitsubishi oder einen Range Rover. Ich habe nur einen Edel-Mercedes und keinen BMW gesehen, wohl aber einen Musso. In Rethymno steht eine neue VW-Vertretung, die den neuen Amarok-Pickup feilbietet. Die Polizei fährt unter anderem mit Jeep und Nissan. Lange habe ich natürlich nach Lada Ausschau gehalten. Es gab auch eine ältere Limousine und sogar einen Samara. Schließlich tauchten die ersten Lada Nivas auf, meistens mit deutlichen Gebrauchsspuren. Aber es gibt sie vereinzelt, die Bilder werden es beweisen. Und ihr Ruf, das sagten mir einige Griechen, ist gut. Aber als Pickup suchte ich ihn vergeblich. Exot war ein alter Yugo.
Hier in Deutschland habe ich dann erfahren, dass man den Niva sogar in Kreta mieten kann: Siehe >hier
Mischa
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- Das Einsatzgebiet des Nivas: Land der Bergziegen
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- Ein noch nicht allzu betagter Niva in tannengrün.
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- Der Grüne war noch recht gepflegt
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Lada Niva M 2010 LPG
Der Weg ist das Ziel und da möchte ich auch noch ankommen!
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Re: Lada Niva auch auf der Pickup-Insel Kreta?
Noch ein paar Einsatzorte und Niva-Exemplare, die ich auf meiner Kreta-Reise gefunden habe:
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- Niva-Terrain in Kreta
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- Und auch das hier wäre das Einsatzgebiet der Nivas
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- Der Rote ist schon ein wenig angestaubt.
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Lada Niva M 2010 LPG
Der Weg ist das Ziel und da möchte ich auch noch ankommen!
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Re: Lada Niva auch auf der Pickup-Insel Kreta?
Noch mehr Kreta...
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- Kein Niva, sondern Ente und Kutsche
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- Immer noch kein Niva, sondern ein BMW-Weltkriegsmotorrad mit Beiwagen in Chania
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- Auch kein Niva, aber so einen prajktischen Subaru Libero E12 mit Allrad hatte ich auch mal, allerdings ist das hier das vorletzte Modell
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Lada Niva M 2010 LPG
Der Weg ist das Ziel und da möchte ich auch noch ankommen!
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Re: Lada Niva auch auf der Pickup-Insel Kreta?
Doch noch Nivas...
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- Ein älterer roter Niva.
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- Damit fährt der Kneipenwirt unterhalb der Hl. Sophia-Höhle
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- Deliana-Schlucht. Im Sommer leichtes Gelände für den Niva.
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Lada Niva M 2010 LPG
Der Weg ist das Ziel und da möchte ich auch noch ankommen!
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Re: Lada Niva auch auf der Pickup-Insel Kreta?
Und nun zu den letzten Exemplaren, die ich ablichten konnte - ich habe aber mehr gesehen:
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- Der ist grau und kein Niva. Wenn man aber keinen hat, geht Vieles auch mit dem hier.
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- In schönem Weiß...
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- Der ähnelt farblich meinem...
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Lada Niva M 2010 LPG
Der Weg ist das Ziel und da möchte ich auch noch ankommen!
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Re: Lada Niva auch auf der Pickup-Insel Kreta?
Aber eigentlich bin ich wegen anderen Eindrücken nach Kreta gereist. Noch ein wenig Landschaft:
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- Selbst an den ausgesetztesten Flecken: die Religion (griechisch-orthodox) ist den Kretern wichtig. Dieses Kirchlein steht für die Hoffnung auf gute Heimkehr.
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- Angeblich sichtet man an der Küste noch Delfine oder dieses Wesen hier. Ich habe weder noch gesehen, jedenfalls nicht mit Fischleib...
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- An der Bucht von Bali (Nordküste) lag mein Quartier
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Lada Niva M 2010 LPG
Der Weg ist das Ziel und da möchte ich auch noch ankommen!
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Re: Lada Niva auch auf der Pickup-Insel Kreta?
Hallo ,
Danke für die schönen Eindrücke
Ich denke ,
Nivas findet man eigentlich überall auf der Welt ,
nur auf Teneriffa und La Gomera hab ich keinen
gesehen ...
Gruss Mirco
Danke für die schönen Eindrücke
Nivas findet man eigentlich überall auf der Welt ,
nur auf Teneriffa und La Gomera hab ich keinen
gesehen ...
Gruss Mirco

Re: Lada Niva auch auf der Pickup-Insel Kreta?
Hi, Mirco,Recycler hat geschrieben:Hallo ,
Danke für die schönen EindrückeIch denke ,
Nivas findet man eigentlich überall auf der Welt ,
nur auf Teneriffa und La Gomera hab ich keinen
gesehen ...
Gruss Mirco
darum fahre (fliege) ich da auch nicht hin (Scherz!). Tatsächlich hatte ich mir in meiner ersten "Escape-Phantasie" vorgestellt, ich könnte mal wie in Milia im äußersten West-Kreta schon geschehen mit ein paar Leuten ein altes verlassenes Bergdorf zu einer Öko-Lodge für angepassten Tourismus renovieren und dazu mit ein paar echten Könnern unter den Niva-Mechanikern einen Niva-Verleih aufmachen, wobei es nicht darum geht, mt dem Niva auch das letzte Winkelchen kurz und klein zu fahren, sondern dahin zu kommen, wo man ungestört wandern und baden kann. Zugegeben, ich habe festgestellt, dass es dafür nicht unbedingt den Niva braucht...
Als ich dann von der Situation der Landbevölkerung und selbst der Mittelschicht dort hörte - inzwischen macht jedes zweite kleine Geschäft dort dicht, obwohl sich die Besitzer oft 18 Stunden am Tag schinden wie ein Spitzenmanager aus der Schicht der Einkommensmillionäre und die Selbstmordrate unter den Händlern und Bauern in Griechenland, auch in Kreta, steigt und steigt -, bekam ich schwere Zweifel an einem solchen Vorhaben.
Aber um wieder auf den Niva zurück zu kommen: Es waren zwar nicht mehr als zwei Handvoll Exemplare, die ich in 11 Tagen sah, also etwa einen pro Tag, aber es waren auch einige sehr betagte 1.600er Vergasermodelle dabei. Es muss also Einiges an Knowhow da sein, die Dinger dort in Schuss zu halten und improvisieren können die Griechen genauso, wie die Russen: Weil sie es müssen! Eine offizielle Lada-Vertretung fand ich nicht und mit Ausnahme eines Niva auch keine neuen Ladas, nur sehr alte. Allerdings hat man in Griechenland bis in die 90er Jahr kurzfristig einen Lada-Niva als Cabrio in Lizenz bei "Automeccanica" gefertigt. Schade, dass die Firma wie so viele vermutlich Pleite gegangen ist.
Die Neuwagenkäufer stehen in Kreta, wenn VW's unerschwinglich sind und es keine reichen Leute sind, auf Koreaner, Japaner, Korea-Chevys, Fiat, Seat, vereinzelt Skoda. Ich fuhr einen fünftürigen Toyota Auris in der Golfklasse mit überraschend guten Fahreigenschaften in den engen Bergkurven und vorallem: mit Klimaanlage. Auf Kreta hätte mein Niva natürlich das Gleiche, wie hier: Ein gaaaanz groooßes Faltdach und zusätzlich ausstellbare oder aufschiebbare Scheiben hinten. Die Kreter als echte Helden der Hitze scheinen ohne beide Annehmlichkeiten auszukommen. Der Verbrauch mit und ohne Klimaanlage war übrigens ein enormer Unterschied, ca. 15 %. Mit Familie fuhr ich mit Klima, ohne am liebsten auch ohne.
In den Hotelzimmern haben wir trotz anfänglichen Umstellungsmühen auf dort normale sommerliche Tagestemperaturen von über 30°C (max. 37°C im Schatten gemessen) und Nachttemperaturen von deutlich über 20°C auf die klapprigen und aufpreispflichtigen Klimaanlagen verzichtet. Dazu hat mir dann eine dt. Krankenschwester im Flieger auf dem Rückflug gratuliert. Sie lebt seit Jahren in Griechenland und berichtet, dass die meisten ihrer Bekannten im Urlaub bei Klimaanlagenbenutzung krank geworden sind, oft mit Atemwegsproblemen und Erkältungen. Der Grund seien nicht nur die unnatürliche zu starke Herunterkühlung, sondern die falls überhaupt schlecht gewarteten, veralteten, mit verkeimten und verdreckten Filtern betriebenen Anlagen selbst.
Übrigens Öko: Das einzige schlecht gefilterte (gelbgraue Dreckfahnen aus allen Schornsteinen!) große Kraftwerk direkt am Ölhafen von Heraklion bekommt ganz langsam Konkurrenz durch Windkraftanlagen und Photovoltaikanlagen. Sonnenwärme für die Wassererwärmung zu nutzen ist in der Regel schon Standard für viele Haushalte. Wasserkraft kann man dort vergessen. Im Sommer sind die allermeisten Flüsse und die wenigen kleineren modernen Stauseen ausgetrocknet. Nur der größte hatte noch erkennbar Wasser und es gibt zwei größere natürliche Seen, der größte, der Kournas-See, misst nur 1,5 Quadratkilometer Oberfläche, ist aber ein wunderbares Badegewässer.
Mischa
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- Die Bucht bei Bali, Nordküste
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- Landschaft an der Nordküste Kretas
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- Landschaft mit kleinen Olivenbaumhainen
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Lada Niva M 2010 LPG
Der Weg ist das Ziel und da möchte ich auch noch ankommen!
Der Weg ist das Ziel und da möchte ich auch noch ankommen!
Re: Lada Niva auch auf der Pickup-Insel Kreta?
Hallo Mischa ,
Wegen Nivas bin ich ja auch nich nach Teneriffa gereist , mich hat
die Insel damals gereizt und von La Gomera war ich seehr fasziniert ,
leider ist ein grosser Teil vom wunderschönen Lorbeerwald den Flammen
zum Opfer gefallen .-.
Kreta hat mich auch mal interessiert und die Hitze hält man durchaus auch
ohne Klima aus , da muss man sich einfach dran gewöhnen .
Irgendwie finde ich es extrem gemein , dass es immer die kleinen Leute ausbaden
müssen und so wie den Griechen wirds wohl auch anderen Ländern noch ergehen .
Gruss Mirco
Wegen Nivas bin ich ja auch nich nach Teneriffa gereist , mich hat
die Insel damals gereizt und von La Gomera war ich seehr fasziniert ,
leider ist ein grosser Teil vom wunderschönen Lorbeerwald den Flammen
zum Opfer gefallen .-.
Kreta hat mich auch mal interessiert und die Hitze hält man durchaus auch
ohne Klima aus , da muss man sich einfach dran gewöhnen .
Irgendwie finde ich es extrem gemein , dass es immer die kleinen Leute ausbaden
müssen und so wie den Griechen wirds wohl auch anderen Ländern noch ergehen .
Gruss Mirco
