Hi,
habe beim stöbern im Netz chateau caravans entdeckt. Bei einem Händler ist einer mit 600Kg Leergewicht und 1000Kg zGG. Für den Niva gut geeignet-oder? Bei diesem kleinen Gewicht fragt man sich wie die Qualität und auch die Isolierung ist. Hat jemand Erfahrung?
Gruß,
spurgeon
chateau caravans
Moderator: christian@nivatechnik.de
chateau caravans
Niva M 1,7i Ez 4/11 Tiefseegrün "Hubertus"
Re: chateau caravans oder diverse andere WoWa für den Niva
Nicht mit den Modellen von Chateau, von denen es ein paar süße, kleine Modelle gibt. Aber ich habe Erfahrung mit einem leichten Caravan hinter dem Niva.spurgeon hat geschrieben:Hi,
habe beim stöbern im Netz chateau caravans entdeckt. Bei einem Händler ist einer mit 600Kg Leergewicht und 1000Kg zGG. Für den Niva gut geeignet-oder? Bei diesem kleinen Gewicht fragt man sich wie die Qualität und auch die Isolierung ist. Hat jemand Erfahrung?
Gruß,
spurgeon
Ich habe mich wegen der Leichtbauweise und guten Isolierung gegen Nässe und Kälte für einen Voll-GFK-WoWa entschieden, einen alten (1979) Lander Graziella-Wohnwagen aus Italien. Vorteil: Er ist leicht (835 kg zul. Ges.Gew.), relativ geräumig, hat Platz für einen Waschraum (es gibt unterschiedliche Varianten), gammelt wegen den beiden GFK-Halbschalen, die nach dem Walnuss-Prinzip in der Mitte zusammen gefügt sind, von unten nicht durch, lässt sich leicht reparieren und ist ganz gut zur Isolierung ausgeschäumt. Mit der Truma wird er schnell warm und er hat "Doppelglas"-Isolierfenster. GFK hat sich auch im Bootsbau bewährt und ist sehr robust.
Es gibt zum Teil kleinere und noch leichtere "Vorgänger" der GFK-Wohnwagen wie Fahti aus den 60er Jahren und später Biod, eine holländische Firma, die noch existiert. Der sehr bekannte Eriba war mir meist zu teuer und die hochklappbaren Dachhauben sind Kältebrücken und Gammelstellen. Der Quek war mir in seinen verschiedenen Ausführungen zu klein und unkomfortabel, der Intercamp zu eckig und der an sich schöne holländische Constructam alter Machart zu breit und oft zu teuer, zu vergammelt oder undicht.
Ein Vorteil gegenüber kantigeren Modellen, wie auch der Chateau einer ist, ist die runde, fast aerodynamische Form des Lander, Fahti oder Biod, die Sprit sparen hilft. Der Lander ist auch nicht zu breit. Und hat man mal mit der dünnen Alu-Haut eines normalen WoWa einen "Bumms", ist die Reparatur aufwändig wenn nicht gar kaum lohnend. Abgesehen von den anfälligen Verstrebungen kann man Alu nicht gut und ästhetisch flicken und muss die Risse aufwändig dichten. Da ist GFK besser geeignet.
Und schließlich hat der Lander die gleiche nostaligische Formgebung der 70er Jahre, wie der Lada Niva selbst. Das haben die meisten Chateau nicht. Qek und Intercamp passen natürlich besser zum "Ostfahrzeug" Niva, historisch gesehen. Das Fahren mit meinem Lander selbst fand ich mit der Antischlinger-Kupplung super. Der WoWa läuft sehr leicht und sehr gerade hinterher und liegt sehr stabil auf der Straße. Und auch das Wohngefühl ist toll - wenn man Campingurlaub mag. Auf dem Doppelbett schlafen bequem zwei Erwachsene oder drei Kinder und es gibt noch ein Bugbett.
Doch letztlich würde ich viel gucken, anhängen und ausprobieren, was zu Deinem Lada passt und wenn's dann ein Eriba Puck oder Touring, ein Qek, oder ein Chateau ist, dann ist es eben so... Was willst Du denn mit Deinem Wohnwagen alles anstellen? Auch Wintercamping? Weite Reisen? Gelände? Dafür ist mein Lander z. B. nicht geeignet, denn er hat zu wenig Bodenfreiheit. Vielleicht regen Dich die Überlegungen ja noch mal zum intensiveren Nachforschen an. Es gibt neben einem Qek-Forum und Biod-Forum auch ein Forum für klassische Wohnwagen: http://websitewiki.de/Classicaravan.de, da kannst Du auch mal stöbern.
Mischa
Lada Niva M 2010 LPG
Der Weg ist das Ziel und da möchte ich auch noch ankommen!
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Re: chateau caravans
Hi Mischa,
danke für Deine Tipps und die Vorstellung Deines Caravans. Ein klassischer WOwa hat halt auch Nachteile. Oft verwohnt, evtl. undicht, veraltete Technik. Wer gern schraubt und vor allem den Platz dazu hat kann auch mal ein Schnäppchen machen. Das Design der alten gefällt mir auch besser als bei den Neuen.
Beim stöbern sind mir Niewieadow -Caravans aus Polen aufgefallen. Relativ leicht und das Design könnte zum Niva passen.
Gruß Spurgeon.
danke für Deine Tipps und die Vorstellung Deines Caravans. Ein klassischer WOwa hat halt auch Nachteile. Oft verwohnt, evtl. undicht, veraltete Technik. Wer gern schraubt und vor allem den Platz dazu hat kann auch mal ein Schnäppchen machen. Das Design der alten gefällt mir auch besser als bei den Neuen.
Beim stöbern sind mir Niewieadow -Caravans aus Polen aufgefallen. Relativ leicht und das Design könnte zum Niva passen.
Gruß Spurgeon.
Niva M 1,7i Ez 4/11 Tiefseegrün "Hubertus"
Re: chateau caravans
Du hast natürlich in allem Recht, Spurgeon. Bei einem Oldie muss man ganz schön aufpassen. Beim älteren Niewiadow übrigens auch. Der sieht auch niedlich aus und hat diesen Oldie-Effekt sowie den Niva-kompatiblen Osteuropa-Charme. Dazu dann noch der ähnliche Klang der Namen... Mir persönlich wären die meisten Niewiadow für meine derzeitigen Zwecke zu klein. Aber sie werden auch bis 1.300 kg. zul. Ges. Gew.- gebaut. Ich habe kürzlich hier ein neues Thema zu der Frage aufgemacht, was die Niva-Fahrer(innen) dieses Forums für Wohnwagen besitzen und empfehlen. Ein Niewiadow war noch nicht darunter, aber bestimmt kennt ihn einer und stellt ihn dann vielleicht hier vor.spurgeon hat geschrieben:Hi Mischa,
danke für Deine Tipps und die Vorstellung Deines Caravans. Ein klassischer WOwa hat halt auch Nachteile. Oft verwohnt, evtl. undicht, veraltete Technik. Wer gern schraubt und vor allem den Platz dazu hat kann auch mal ein Schnäppchen machen. Das Design der alten gefällt mir auch besser als bei den Neuen.
Beim stöbern sind mir Niewieadow -Caravans aus Polen aufgefallen. Relativ leicht und das Design könnte zum Niva passen.
Gruß Spurgeon.
Gruß, Mischa
Lada Niva M 2010 LPG
Der Weg ist das Ziel und da möchte ich auch noch ankommen!
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