Dieser Thread ist ein Versuch, einen kleinen Leitfaden zur Getrieberevision (in meinem Fall 5-Gang) mit eurer Hilfe zu generieren.
Ausgangssituation:
Ist bei mir ein mutmaßlich verschlissenes Getriebeeingangslager, das im eingekuppeltem Zustand im Leerlauf hörbar rauschende- und teils klackernde Geräusche von sich gibt.
Weiterhin habe ich hauptsächlich im 2. und im Rückwärtsgang eine schlechte Synchronisation, insbesondere bei kalten Temperaturen. Damit kann ich aber durch entsprechendes Schaltgefühl leben.
Aufgabe:
Das Getriebeeingangslager will ich wechseln. Gelernt habe ich hier im Forum, dass sich auch das Wechseln des Pilotlagers der Kurbelwelle mit anbietet. Soweit, so gut.
Nun würde ich gerne vor dem Wechsel des Getriebeeingangslagers und Pilotlagers versuchen, den Zustand der (unter normalen Nutzungsbedingungen) verschleissanfälligen Getriebeteile wenn möglich feststellen und bewerten, und gegebenenfalls schon mal zur Sicherheit beschafft haben. Daher:
Fragen ans Forum:
1.Welche Teile verschleißen denn Erfahrungsgemäß stärker und müssen im Normalfall getauscht werden
2. Welche der Teile kann man mithilfe eines Endoskops bei abgenommener Schaltkulisse oder abnehmen der Getriebeölwanne in Bezug auf den Verschleißgrad überprüfen (und ggf. wie)?
3. Welche Teile sollten Erfahrungsgemäß generell immer erneuert werden wenn man das Getriebe schon mal ausgebaut hat?
Ich würde mich über euren Erfahrungnsaustausch freuen und hoffe dass er auch anderen hilft.
Ich persönlich hätte folgende Teile zu den oben genannten Punkten in Verdacht:
1. Lager, Simmerringe, Synchronkörper, Schaltgabeln
2. Simmerringe, Synchronkörper, Schaltgabeln, Zahnräder
3. Simmerringe, Lager, Dichtungen (Schaltkulisse, Ölwanne)
Unsicher bin ich mir besipielsweise in Bezug auf Scheiben, Federn, Sicherungs-/Sprengringe, Muffen.
Ein weiterer Punkt wäre natürlich auch den Zustand der Kupplung, da man diese ja auch in der Hand hat bei dieser Aktion.
Im weiteren Verlauf stelle ich gerne Bilder und (exemplarisch für das 5-Gang Getriebe) auch verwendete/betroffene Teilenummern ein. Klar ist natürlich dass dieser Leitfaden nur eine grobe Orientierung sein kann und der Zustand der Technik individuell abweicht. Aber Überraschungen ist man ja gewohnt.
Vielen Dank vorab!

