Kupplungsgehäuse für die Tonne

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locomp
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Kupplungsgehäuse für die Tonne

Beitrag von locomp »

Ich brauche mal Euren Rat!
Ich bin der Meinung, dieses Kupplungsgehäuse nicht mehr zu verwenden.
Seht Ihr das auch so?
Ich habe nicht alles fotografiert, aber auch auf der Außenseite sind viele Risse!
Ist das auf schlechte Materialqualität zurückzuführen oder kann das auch durch mechanische Einwirkungen entstehen!
kupplungg04.JPG
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kupplungg011.JPG
kupplungg011.JPG (127.02 KiB) 2688 mal betrachtet
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LG uwe
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Olitschka
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Re: Kupplungsgehäuse für die Tonne

Beitrag von Olitschka »

Von innen ist nichts zu sehen von den Rissen ?
Dann würd ich sagen das es nur beschissen gegossen wurde.
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fiorino
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Re: Kupplungsgehäuse für die Tonne

Beitrag von fiorino »

Hallo Uwe,

ich würde sagen das kommt vom Gussvorgang. Kann sein das die Gussform etwas zu kühl war oder das Alu selber als es eingeflossen ist und dadurch partiell -also in dem Fall an der Oberfläche- zu schnell bzw. zu ungleichmässig auskühlte. Stichwort: Spannungsrisse.

Sieht das Teil überall so aus oder ist das auf Bereiche begrenzt? Wenn Du das Gehäuse in der Luft hältst und dann mit nem Gummihammer wie eine Glocke anschlägst wie klingt das? Dumpf oder hell?

Wenn es nicht sein müsste würde ich das Gehäuse nicht weiter verwenden - jeder Riss auch wenn nur Oberflächlich stellt eine potentielle Sollbruchstelle dar, und das auch noch bei eh schon recht sprödem Aluguss. Zudem lässt sich keine Einschätzung mehr zur Gesamtfestigkeit treffen, da man ja nicht sieht wie der Guss im inneren aussieht - kann sein das alles gut ist, oder aber wenn der Guss an der Oberfläche schon so schadhaft aussieht (wahrscheinlich) eben halt nicht.

So wie das Gehäuse aussieht, trau mich aber fast wetten zu sagen, wenn Du Gehäuse fallen lässt zerspringt es wie ein Porzelansuppentopf in viele Teile (,..

Siehe auch: http://www.giessereilexikon.com/giesser ... 75c56a6414
Zuletzt geändert von fiorino am 23. Juni 2017, 23:14, insgesamt 1-mal geändert.
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locomp
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Re: Kupplungsgehäuse für die Tonne

Beitrag von locomp »

Olitschka hat geschrieben:Von innen ist nichts zu sehen von den Rissen ?
Wie meinst Du das? Auf den Bilder sind doch Risse zu erkennen!
fiorino hat geschrieben: Wenn Du das Gehäuse in der Luft hältst und dann mit nem Gummihammer wie eine Glocke anschlägst wie klingt das? Dumpf oder hell? (,..
Das probiere ich morgen am Tag mal aus!
fiorino hat geschrieben:Sieht das Teil überall so aus oder ist das auf Bereiche begrenzt?
Ja!

Danke für die Antworten!

LG uwe
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fiorino
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Re: Kupplungsgehäuse für die Tonne

Beitrag von fiorino »

Hallo Uwe,

in dem Link oben findet sich wohl die Lösung...
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Olitschka
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Re: Kupplungsgehäuse für die Tonne

Beitrag von Olitschka »

locomp hat geschrieben:
Olitschka hat geschrieben:Von innen ist nichts zu sehen von den Rissen ?
Wie meinst Du das? Auf den Bilder sind doch Risse zu erkennen!
Ich meine die andere Seite der Glocke, die innen, Richtung Getriebe.
Sind die Risse durchgehend bist auf die andere Seite sozusagen.
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MaD
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Re: Kupplungsgehäuse für die Tonne

Beitrag von MaD »

ich stimme da >Olitschka< zu (aus eigener Erfahrung), die Gussformen sind wohl nich "poliert" worden...
bis die Tage... Mad
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locomp
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Re: Kupplungsgehäuse für die Tonne

Beitrag von locomp »

Olitschka hat geschrieben:
locomp hat geschrieben:
Olitschka hat geschrieben:Von innen ist nichts zu sehen von den Rissen ?
Wie meinst Du das? Auf den Bilder sind doch Risse zu erkennen!
Ich meine die andere Seite der Glocke, die innen, Richtung Getriebe.
Sind die Risse durchgehend bist auf die andere Seite sozusagen.
Ich habe ab eine bestimmten Punkt aufgehört, das Gehäuse vollständig zusäubern, nach dem ich die Risse gesehen habe!
Wenn ich einen durchgehenden Riß gesehen hätte ich das Forum nicht bemüht!
Ich habe nur meine Bedenken, das aus den Rissen mehr wird!
Muß dieses Kupplungsgehäuse nicht mit einen Teil des Gewichtes des Getriebes tragen oder sehe ich das falsch? Oder ist es wirklich nur ein Gehäuse?

LG uwe
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fiorino
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Re: Kupplungsgehäuse für die Tonne

Beitrag von fiorino »

Hallo Uwe,
locomp hat geschrieben:
Ich habe ab eine bestimmten Punkt aufgehört, das Gehäuse vollständig zusäubern, nach dem ich die Risse gesehen habe!
Wenn ich einen durchgehenden Riß gesehen hätte ich das Forum nicht bemüht!
Ich habe nur meine Bedenken, das aus den Rissen mehr wird!
Muß dieses Kupplungsgehäuse nicht mit einen Teil des Gewichtes des Getriebes tragen oder sehe ich das falsch? Oder ist es wirklich nur ein Gehäuse?

LG uwe
wie schon geschrieben hab - jeder Riss ist einen potentielle Sollbruchstelle... Brüche bzw. Ausbrüche können in sprödem Material durch Erschütterungen oder Lastspitzen (drücken, ziehen, verwinden - oder auch anziehen einer Schraube) ausgelöst werden.

Daher auch die Frage nach dem Klang. Klingt das Teil eher hell, gibt es wahrscheinlich keine Risse welche die gesamte Materialstärke durchdringen, ist der Klang eher dumpf kann durchaus schon was im Argen liegen - ist aber auch nur ein extrem grober Test... wenn ich schon viele Risse sehe wär das nur das Tüpfelchen auf dem i

Mach das Gehäuse neu und sei sorgenfrei omm
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locomp
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Re: Kupplungsgehäuse für die Tonne

Beitrag von locomp »

fiorino hat geschrieben:Daher auch die Frage nach dem Klang. Klingt das Teil eher hell, gibt es wahrscheinlich keine Risse welche die gesamte Materialstärke durchdringen, ist der Klang eher dumpf kann durchaus schon was im Argen liegen - ist aber auch nur ein extrem grober Test... wenn ich schon viele Risse sehe wär das nur das Tüpfelchen auf dem i
Mach das Gehäuse neu und sei sorgenfrei omm
Hallo Florian,

den "Klangtest" habe ich gemacht! Es klingt astrein hell und nachschwingend! Dieser Test wird ja auch bei Synchronringen empfohlen, wenn dumpf = Haarrisse = in die Tonne!
Also vielleicht stimmt ja die Vermutung mit der schlechten Gußform und soweiter!
Ich mach jetzt mal das Gehäuse komplett sauber und lege es als "zweite Wahl" beiseite.
Zumindestens das erste Getriebe ist komplett zerlegt und das Kupplungsgehäuse sieht da astrein aus!
Leider sehen da meiner Meinung nach einige Zahnräder, Schaltstangen , Synchronkörper und Schaltgabeln bzgl. Abnutzungerscheinungen nicht so gut aus!
Laut Christian (christian@lada-ig.de) hat das Getriebe 30000km runter und wird als laut beurteilt!
Meiner Meinung hatte die Vorgelegewelle so großes Spiel! Ist nur eine Vermutung!
Bei dem zweite Getriebe sehen zumindestens die Zahnräder und deren Zahnradflanken besser aus.
Vielleicht bringt ja der Feilentest eine Ausssage, der dann natürlich noch richtig interpretiert werden muß.
Als Ziel habe ich mir gesetzt, aus den zwei Getrieben ein astrein funktionierendes Austauschgetriebe zusammenbauen.
Ich habe mich bis jetzt sehr belesen gemacht und mir schwirren Begriffe wie Anlassfarbe, Pittings, Schaltgabelnut usw. durch den Kopf!
Das Forum gibt auch viele Tricks preis, leider manchmal sehr versteckt und in einen völlig anderen Zusammenhang!
So z.B. die sehr gut bebilderte und beschriebene Getriebezerlegeaktion von wLADAmir im Fred Heinrich der VI., 1600er EZ 1986.
Oder was habe ich geflucht bei der Schraube der Vorgelegewelle, dann an die Fanto `sche Methode mit dem Kupferrohr erinnert!
Bei wurde es dann ein Alu-Blechstreifen und ein wieder reaktivierten verstaubten 12v Schlagschrauber aus Baumarkt!
Ich weis jetzt aber von einen Trick, wie man auf die Blechstreifenmethode oder auf das Einspannen der Antriebswelle im Schraubstock verzichten kann.
Durch geschicktes Einlegen von Gängen kann man erreichen, das sich die Wellen quasi gegenseitig verriegeln. Man muß nur etwas von der bekannten Zerlegeprozedur abweichen!
Werde ich mal beim Zerlegen des zweiten Getriebes ausprobieren und dann hier berichten.
Meine Idee wäre ja, einen Getriebereparatur-Fred aufzumachen!
Wo es um das Zerlegen, begutachten von Bauteilen, Lagerwechsel, Messen von Spielen jeglicher Art und natürlich den Zusammenbau geht.

Also Danke nochmal, für eure Antworten hier!

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