ich bin seit ca. 4 Wochen Besitzer eines Nivas (Bj. 2004, Benziner). Ich bin zwar noch ein blutiger Anfänger, was das Autoschrauben angeht, aber so ein Niva wirft einen schnell in kalte Wasser
Nachdem ich letzte Woche die Bremsscheiben und Beläge vorne erneuert (hat mich 2 Arbeitstage gekostet!) und die Bremsflüssigkeit gewechselt habe ist mir vor 3 Tagen anscheinend auch noch die Lichtmaschine kaputt gegangen. Mir ist zwar klar, dass man diese auch reparieren kann, aber ich habe neben einer neuen Diodenplatte auch für knapp 125€ gleich auch eine neue Lichtmaschine mitbestellt.
Heute ausgebaut und gewechselt, mit Starthilfe überbrückt (Batterie war schwach), Starthilfekabel ab, Motor lief einwandfrei. Da der Keilriemen noch gequietscht hat, hab ich diesen nochmal etwas von Hand nachgespannt. Anscheinend war schon genug Saft in der Batterie und der Motor lief. Anfangs hatte der Keilriemen noch etwas im Leerlauf gequietscht, aber nach ein paar Mal Gas geben blieb er ruhig und lief hörbar sauber rund. Das Voltmeter hat 12,9-13V an der Batterie angezeigt. Kam mir etwas wenig vor, aber ich hab das ignoriert. Dann bin ich erstmal ein bisschen Autobahn gefahren um die Batterie zu laden. Erstmalig war auch endlich die Motorkontrollleuchte und die Batterieleuchte aus. YEAH!
Nach ca. 10km ging die Batterielampe wieder an und das Motorgeräusch veränderte sich leicht. 250m vor meinem Ziel ging das Radio aus und nach weiteren 50m auch der Motor. Nach einem kurzen Blick in den Motor viel mir auf, dass der Keilriemen weg und in der Folge auch das Kühlwasser verkocht war. Ich besorge mir morgen einen (oder gleich mehrere) neue Keilriemen und dann wird hoffentlich alles laufen.
Meine Frage an euch: Wie kann sowas passieren? Habe ich vielleicht etwas bei der Montage falsch gemacht? Den Keilriemen zu wenig, oder zu viel gespannt? Oder ist das normaler Verschleiß, wenn ich jetzt mal davon ausgehe, dass der Keilriemen in den letzen 11 Jahren nie erneuert wurde?
Ich freue mich über euere Antworten.
