Ich wollte (nach 50tkm mutmaßlich kein Luxus - Belag ist nicht mehr der Dickeste) hintere Bremsen machen. Schon vorher fiel mir eine leichte Ölfeuchte im Bereich des Radlagers auf. - Nun zeigte sich, dass in der rechten Bremse von der Mitte ausgehend eine ölig-fettige Spur nach unten zum Bremsbackenwiderlager geht und auch die Backen von unten her ein wenig ölfeucht sind
Die Frage ist nun: wo kommt's her?
Wenn ich das richtig verstehe, sitzt ja der Achswellen-Simmerring innerhalb des Radlagers. Wenn er sabbert, wäre zwar die Ölfeuchte am Achsrohrende erklärlich - soo dicht ist diese Flanschverbindung ja nun auch nicht unbedingt. Aber wie kommt das Öl durchs Lager durch bis zur Bremse? - Andererseits kann ich mir nicht vorstellen, dass Radlagerfett in dieser Menge austritt, dass es in der Bremse richtig hinuntertrieft ... Zumal sich das Radlager (zumindest ohne Zerlegung) noch völlig knusper anfühlt: kein Spiel, völlig glatter, geräuschloser Lauf.
Ich hab mir auf jeden Fall mal neue Simmerringe bestellt - da ist ja auf jeden Fall einer tot. Nen Radlagersatz hab ich auch schon mal bestellt. Vorsichtshalber - ich mag das Gefühl nicht, mit zerlegtem Auto dazustehen und auf Teile warten zu müssen ...
Aaaber: Was würdet Ihr sagen? Radlager auf jeden Fall wechseln, wenn die Welle eh schon draußen ist? Oder lassen, wenn sich nach dem Ziehen der Halbachse kein Schaden entdecken lässt? (Ist ja doch bissel Arbeit ...)
Gruß
Tommy
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