DER ULTIMATIVE"GAMMEL-THREAD"dem Rost keine Chance

alles zum Thema Karosseriearbeiten, Blecharbeiten, Lackierarbeiten,...

Moderator: christian@nivatechnik.de

Benutzeravatar
easyrider110
Beiträge: 2910
Registriert: 5. August 2014, 16:28

Re: DER ULTIMATIVE"GAMMEL-THREAD"dem Rost keine Chance

Beitrag von easyrider110 »

Olitschka hat geschrieben:Wenn Du nicht sofort alles richtig versiegeln kannst, dann pinsel da erst mal Fertan drauf.
Das rostet dann ein paar Monate nicht weiter.
MS ist Mike Sanders Fett und FF ist Ferrofluid.
Hmm, Rost ist nicht magnetisch, ist Ferrofluid da so sinnvoll? k.. k.. k.. k..

@Ahab FF ist Fluidfilm
LG Ole
There's a point at 7,000 RPMs where everything fades. The machine becomes weightless. It disappears. All that's left, a body moving through space, and time.

MPI ;80Mm Laufleistung
Benutzeravatar
Ahab
Beiträge: 105
Registriert: 11. August 2016, 12:01

Re: DER ULTIMATIVE"GAMMEL-THREAD"dem Rost keine Chance

Beitrag von Ahab »

Hab mich schon gewundert wie ich das "Ferrofluid" anwenden sollte, hab mir das so ähnlich vorgestellt wie verzinken pl,,

Ich hatte mal einen Clio, den wollte ich aufbocken, da ist der Unterboden durchgebrochen, ich denk mir seitdem immer, so lange das nicht passiert, kann es nicht so schlimm sein mit dem Rost. :wink: :mrgreen:
Wer den Lada hat, braucht für den Rost nicht zu sorgen!

Lada 4x4 1.7i - Bj 2009
Benutzeravatar
Olitschka
Beiträge: 1910
Registriert: 1. November 2015, 08:20

Re: DER ULTIMATIVE"GAMMEL-THREAD"dem Rost keine Chance

Beitrag von Olitschka »

easyrider110 hat geschrieben:
Olitschka hat geschrieben:Wenn Du nicht sofort alles richtig versiegeln kannst, dann pinsel da erst mal Fertan drauf.
Das rostet dann ein paar Monate nicht weiter.
MS ist Mike Sanders Fett und FF ist Ferrofluid.
Hmm, Rost ist nicht magnetisch, ist Ferrofluid da so sinnvoll? k.. k.. k.. k..

@Ahab FF ist Fluidfilm
Dafür haftet es gut an dem Lautsprechermagneten omm
Ja da hab ich micht doch ein wenig verschrieben :roll:
Lada Niva Bj.03.(?) 2003, Felt DD10 Fatbike (natürlich in Tarnfarbe), Nissan X-Trail T31 Bj.2007.
Benutzeravatar
Maikel
Beiträge: 1554
Registriert: 18. Januar 2014, 19:50

Re: DER ULTIMATIVE"GAMMEL-THREAD"dem Rost keine Chance

Beitrag von Maikel »

Also der meinige, ist B.J. 2009.
Mit dem war ich seinerzeit auf der Fettparty, und dieses Jahr zum
Nachfetten nochmal vorstellig.

Bis auf “das“, unter der Isolierschicht gammelige Lichtmaschinen-
Schutzblech, ist am gesamten NIVA kein Rost zu finden.

Den Rost-Tot wird dieser NIVA nicht sterben.

Zudem ist jegliche MS - Behandlung des Bleches einfacher, schneller und
vor allem günstiger als alles rumflexen, schweißen, spachteln, lackieren, .......
Zuletzt geändert von Maikel am 2. Oktober 2016, 21:12, insgesamt 1-mal geändert.
Gruß von Maikel
-NIVA only 2010- & -NIVA Grauimport 2007 - (Laufleistung ü.300.000km)
-VW T4 Caravelle 2.5TDI
"Ich fahre da, wo die Wölfe Angst haben zu scheißen"
Benutzeravatar
Beddong
Beiträge: 8789
Registriert: 5. August 2014, 22:52

Re: DER ULTIMATIVE"GAMMEL-THREAD"dem Rost keine Chance

Beitrag von Beddong »

Solange das Blech noch ausreichend gesund ist , stimmt das.
Warum einfach, wenn´s auch richtig geht!
Lada: Niva Bj. 82; €3 Bj. 05; €5 Bj. 11; €5 Bj. 12; Shiguli Bj. 82; Opel: Meriva Bj. 04; BMW: X5 Bj. 2005;
Gruß, Andy
Benutzeravatar
powdersnow
Beiträge: 8846
Registriert: 5. Januar 2008, 16:16

Re: DER ULTIMATIVE"GAMMEL-THREAD"dem Rost keine Chance

Beitrag von powdersnow »

Hier ein weiteres Beispiel für die Grenzen von kriechfähigen Roststoppern anhand der Dachuntersicht.
Vor ca. drei Jahren habe ich die Dachuntersicht einfach wie sie war mit MS eingelassen. Im Hochsommer gabs Stakagmiten und Stalakiten, auf Dauer nicht optimal ;-)
Das Fett habe ich heiß auf die vorhandene Grundierung aufgetragen, nur die gröbsten Rostnester wurden aufgeschabt.

Bild

Kaum eine andere Stelle ist stärker durch Schwitzwasser (Kondens) gefährdet als das Dach.
Die 31 Jahre alte Grundierung am Dach haftet nach wie vor bombenfest und ist eigentlich auch Großteils flächig gut erhalten. Einzelne Rostnester sind sichtbar, betreffen aber nur ca. 5% der Fläche. Hier ein solches Rostnest nach Abschaben der Lackblase:

Bild

Erst beim abschleifen der optisch guten Grundierung kamen weitere Rostnester zum Vorschein. Und diese nicht nicht wenig, ca. 75% der Dachfläche ist betroffen!


Grund: die Grundierung haftet zwar noch wunderbar, hat aber ihre Dichtheit gegenüber Schwitzwasser verloren. Wirklich dicht ist kaum ein Material, so diffundiert auch zB durch Glas Wasser, wenn auhc in sehr geringen "Mengen" und viel viel Zeit, doch eben nicht ganz dicht. Gute Grundierungen sind weitestsgehend Diffusiinsdicht, und somit auch 100% Schwitzwasserreistent. Im laufe der Zeit verändert sich die Grundierung und verliert ihre Dichtheit. Lange bevor es zu optischen Erscheinungen kommt kann somit Rostfraß unter der intakten und perfekt haftenden Grundierung entstehen. Fett flächig darüber schadet sicher nicht, jedoch zum Ansatz des Rostes kommt es nicht ran, dafür ist die Grundierung noch zu dicht. Auch FF hat hier keine Chance.

Hier eine DIn Tabelle die zeigt wie entscheident Kondensatanfälligkeit ist: (konnte den DIN Auszug nur in nichtdeutsch finden, von Chinesich, japanisch alles dabei pl,, )

Bild

In der Arbeit habe ich Vollzugang, werde es auf Deutsch einstellen....


Rostnest nach mechanischer Behandlung, es folgt Entfettung, Fertan und mehrere Schichten Grundierung:

Bild

Das reichliche Fett habe ich vor dem abschleifen nur grob abgeschabt. Die Scheibe ist trotzdem nicht verklebt, dafür gab es kaum Staub bzw. nur klebenden. Ob man das als Vorteil sieht weiß ich nicht, mich stört es jedenfalls nicht- wenn ich mir dafür das lösen des Fettes erspare :-)



schmierige Grüße Jakob
Niva 1600 2121-1 Bj.86, R.I.P. / Kalina 1400 1117 Bj. 11, ca.185tkm / Wachsam sein tut weh ohne Tatendrang
Channi
Beiträge: 22
Registriert: 12. Februar 2017, 17:36

Re: DER ULTIMATIVE"GAMMEL-THREAD"dem Rost keine Chance

Beitrag von Channi »

Klar, dass man so schnell wie möglich ran muss, aber wie lange (nach dem Kauf eines ganz frischen Niva) sollte das zusätzliche/gescheite Fetten gemacht werden?
...Wenn ich nach dem Kauf gleich durch die heimischen Salzflüsse muss, setzt sich die Brühe ja sicher genau dann schon fest .-.
Isses dann schon zu spät, oder is das noch vertretbar, 1-2 Monate später dem Fett seinen lauf zu lassen? o--.
Benutzeravatar
christian@nivatechnik.de
Administrator
Beiträge: 18168
Registriert: 12. Dezember 2006, 16:38
ehemaliger Benutzername: christian(@)lada-ig.de

Re: DER ULTIMATIVE"GAMMEL-THREAD"dem Rost keine Chance

Beitrag von christian@nivatechnik.de »

Cool bleiben. Der Niva bekommt ja schon etwas Schutz in RUS. Vor dem nächsten Winter sollte es gemacht sein.
Gruß christian@nivatechnik.de

21011 Bj.77+78/21044 Bj.96/2108 Bj.97/2109 Bj.96/2121 Bj.91+11/Ford SN95 Bj.96/U3Bj.04/Thunderbird Bj.65/Oldsmobile Delta88 Bj.69
Chemiker
Beiträge: 320
Registriert: 10. April 2014, 09:00

Re: DER ULTIMATIVE"GAMMEL-THREAD"dem Rost keine Chance

Beitrag von Chemiker »

kennt jemand dieses Material bzw. gibt es Erfahrungen damit?
http://www.korrosionsschutz-depot.de/ro ... fett-1-ltr
ist zwar teurer als MS aber wohl erheblich einfacher zu verarbeiten. Irgendwie sehr widersprüchlich: Fett, soll kriechen aber nicht tropfen, auch nicht im Sommer und ohne Erhitzen spritzbar sein ???
Gruß KH
Citroen C5 Bj 2016, Citroen C3 Bj 2026, BMW 2600L Bj 1963, Lada Taiga Bj 2014, Glas 1300 GT mit 1700 er Maschine Bj. 1964
Benutzeravatar
Gustl
Beiträge: 2167
Registriert: 29. Juli 2013, 16:11

Re: DER ULTIMATIVE"GAMMEL-THREAD"dem Rost keine Chance

Beitrag von Gustl »

Nein... klingt nach einer eierlegenden Wollmilchsau... Wunschdenken? Da hilft nur ausprobieren...
Denk - immer - daran - mit - dem - Öl - nicht - spar - sam - sein!

Vw T3 Syncro 8)

Verkauft: 2007er 21214 namens Fjodor. 4500lbs Winde, XXL Radlager, Rockslider, Belcard Kardans, Tripode, Stahldiff, manuelle 100% Sperre hinten, kurzes VTG, LiMa und alle Entlüftungen hochgesetzt, selbstgestricktes Fahrwerk, 60mm näher am Himmel, 215/75R15 Grabber X3, Reserverad am Heck
Benutzeravatar
powdersnow
Beiträge: 8846
Registriert: 5. Januar 2008, 16:16

Re: DER ULTIMATIVE"GAMMEL-THREAD"dem Rost keine Chance

Beitrag von powdersnow »

Chemiker hat geschrieben:Fett, soll kriechen aber nicht tropfen, auch nicht im Sommer und ohne Erhitzen spritzbar sein ???
eigentlich doch quasi wie klick?


Hab eine Frage zu Rostumwandler und Schweissen: macht es Sinn bevor man Stellen schweisst welche sich nicht 100% mechanisch von Rost befreien lassen vor dem Schweissen mit Fertan oder so zu behandeln? Oder bringt das auf Grund der Hitze eh nichts?


Gruß Jakob
Niva 1600 2121-1 Bj.86, R.I.P. / Kalina 1400 1117 Bj. 11, ca.185tkm / Wachsam sein tut weh ohne Tatendrang
Chemiker
Beiträge: 320
Registriert: 10. April 2014, 09:00

Re: DER ULTIMATIVE"GAMMEL-THREAD"dem Rost keine Chance

Beitrag von Chemiker »

Ich habe inzwischen mal beim Korrosionsschutzdepot angerufen und mich erkundigt. Der Vergleich mit dem Seilfett ist völlig richtig. Das Material ist thixotrop eingestellt, bei Auslieferung flüssig. Läßt sich spritzen und härtet innerhalb einer Woche dann zu einer pastösen Masse aus. Kriechfähig ist es nur eine Woche, danach nicht mehr. Im Gegensatz zu MS, das auf Vaseline /Paraffinbasis beruht, handelt es sich hier wirklich um ein Fett im chemischen Sinn,, d.h. um einen Glycerinester mit Fettsäuren.
Gruß KH
Citroen C5 Bj 2016, Citroen C3 Bj 2026, BMW 2600L Bj 1963, Lada Taiga Bj 2014, Glas 1300 GT mit 1700 er Maschine Bj. 1964
Benutzeravatar
powdersnow
Beiträge: 8846
Registriert: 5. Januar 2008, 16:16

Re: DER ULTIMATIVE"GAMMEL-THREAD"dem Rost keine Chance

Beitrag von powdersnow »

Chemiker hat geschrieben:Der Vergleich mit dem Seilfett ist völlig richtig.
Ich möchte jetzt mal Seilfett als Vergleich zum MS testen, speziell in Radhäusern und anderen stark Abrieb ausgesetzten Stellen.

Lässt sich Fett eigentlich auch mit FF etwas auffrischen/ dünner machen, oder geht das nur beim MS?
powdersnow hat geschrieben:macht es Sinn bevor man Stellen schweisst welche sich nicht 100% mechanisch von Rost befreien lassen vor dem Schweissen mit Fertan oder so zu behandeln?
Habe es jetzt einfach mal so gemacht, an einem Falz den ich mechanisch nicht ganz rostfrei bekomme und auf den Aufgepunktet wird. Mal schaun wie es sich verhält.


Gruß Jakob
Niva 1600 2121-1 Bj.86, R.I.P. / Kalina 1400 1117 Bj. 11, ca.185tkm / Wachsam sein tut weh ohne Tatendrang
Benutzeravatar
christian@nivatechnik.de
Administrator
Beiträge: 18168
Registriert: 12. Dezember 2006, 16:38
ehemaliger Benutzername: christian(@)lada-ig.de

Re: DER ULTIMATIVE"GAMMEL-THREAD"dem Rost keine Chance

Beitrag von christian@nivatechnik.de »

powdersnow hat geschrieben:Lässt sich Fett eigentlich auch mit FF etwas auffrischen/ dünner machen, oder geht das nur beim MS?
Das geht, aber das Seilfett trocknet dann nicht mehr. Verliert also den Vorteil der Abriebfestigkeit.
powdersnow hat geschrieben:speziell in Radhäusern und anderen stark Abrieb ausgesetzten Stellen.
Im Abstand von 4-6Wochen mehrfach dünn auftragen

Oder: Permafilm...
Gruß christian@nivatechnik.de

21011 Bj.77+78/21044 Bj.96/2108 Bj.97/2109 Bj.96/2121 Bj.91+11/Ford SN95 Bj.96/U3Bj.04/Thunderbird Bj.65/Oldsmobile Delta88 Bj.69
Benutzeravatar
powdersnow
Beiträge: 8846
Registriert: 5. Januar 2008, 16:16

Re: DER ULTIMATIVE"GAMMEL-THREAD"dem Rost keine Chance

Beitrag von powdersnow »

christian@lada-ig.de hat geschrieben:Das geht, aber das Seilfett trocknet dann nicht mehr. Verliert also den Vorteil der Abriebfestigkeit.
Oha, also ähnlich zu Permafilm (zumindest das Alte)!
Hat schon mal wer Seilfett über MS drüber gesprüht?
christian@lada-ig.de hat geschrieben:Im Abstand von 4-6Wochen mehrfach dünn auftragen
:idea: uuuu
christian@lada-ig.de hat geschrieben:Oder: Permafilm...
Permafilm mit mind. 25% FF und gut MS darüber haltet sehr gut und lange, ohne MS darüber aber nach kürzester Zeit spröde und rissig. Meine Erfahrung.


Gruß Jakob
Niva 1600 2121-1 Bj.86, R.I.P. / Kalina 1400 1117 Bj. 11, ca.185tkm / Wachsam sein tut weh ohne Tatendrang
Antworten