Getriebeöl
Moderator: christian@nivatechnik.de
Re: Getriebeöl
AhaH! Auch nicht dumm.
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Re: Getriebeöl
...zumal man sich dann mit einer Taschenlampe mal in Ruhe über die Versorgungslage der hinteren Zahräder und Verschraubungen ( Hitze!!!) selbst ein Bild machen kann ....
Danach erübrigt sich ein weiteres theoretisieren...
Gruß
christian@lada-welt.de
Danach erübrigt sich ein weiteres theoretisieren...
Gruß
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Gruß christian@nivatechnik.de
21011 Bj.77+78/21044 Bj.96/2108 Bj.97/2109 Bj.96/2121 Bj.91+11/Ford SN95 Bj.96/U3Bj.04/Thunderbird Bj.65/Oldsmobile Delta88 Bj.69
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Re: Getriebeöl
Sollte jemand die Inneren Schrauben auf machen (LASST ES!!!!) könnten 4 Federn rein fallen. Jemand brauchte dann mit einem Angelhaken und Stahlvorfach 35 Min. bis alle wieder da waren.
Weiss natürlich nicht wer das war.......
Ich muss weg
Ich muss weg
Gruß, Richy
21214 Niva 1.7i Bj. 10/06, Prins VSI
21214 Niva 1.7i Bj. 10/06, Prins VSI
Re: Getriebeöl
Vor einigen Jahren habe ich mal Maschinenschlosser gelernt und in einem VEB Drehmaschienen montiert, später russische Mi-8 gewartet. Alle diese Teile hatten auch Getriebe, Simmeringe etc. auch da gab es "Ölstandsmarken", bei den die (russischen) Konstrukteure sich was gedacht haben. Auf ein 10tel der Füllmenge kam es dabei nicht unbedingt an, weder in die eine, noch die andere Richtung.
Fakt ist eine Überfüllung ist nicht unbedingt von Vorteil, oft steht es dann direkt vor den Dichtringen und die "sabbern" das Öl bei Überfüllung verstärkt nach außen. Das "weniger" an Geräusch ist nicht etwa auf weniger Reibung durch "mehr Öl" zurückzuführen, es füllt einfach den Resonanzkörper und die Geräusche sind einfach nur besser gedämpft, man könnte das Getriebe also auch abschirmen oder sich gelbe Pömpel in die Ohren stecken und hört auch nix. "Viel" hilft Erfahrungsgemäß nicht viel. Einfüllen bis zum Stutzen sollte in jedem Fall reichen. Bei einem Getriebe dem der Hersteller 1,3l gönnt würde ich nicht mehr als 1,4l geben. Zumal das mit dem Öleinfüllen an den Getrieben auch eine Frage des Gefälle ist. Je nach dem in welche Richtung der Russe abschüssig oder waagerecht steht bekommt man mehr oder weniger als 1,3l ins Hinterachsgetriebe. Unsere Hubschrauber und auch die Geländewagen (UAZ und GAZ69)waren damals auf 3fache Sicherheit ausgelegt, wenn ich mir den Niva so ansehe wird das nicht groß anders sein.
Die vielen Betriebsstoffwechsel beim Russen sind meist klimatisch bedingt, wir nannten das Sommer/Winterumstellung.
Im Sommer dickes Öl rein, weil dort richtig warm. Im Sommer dünnes Öl weil dort richtig kalt. Bei dünnerem Öl neigt das gute Stück auch eher zum ölen als mit dickem, wer sich also nach dem Ölwechsel wundert, dass die Simmeringe verstärkt Öl durchlassen, könnte eine Erklärung in dünnerem Öl finden. Übrigens sind russische Geriebe erst undicht wenn sich innerhalb von 15min bei mäßiger Geschwindigkeit (90 km/h im 5 Gang ) mehr als 5-6 Tropfen Öll abfallen.
Bei unserem Fuhrpark(bei der Armee) wurde im Sommer sogar das Kühlwasser der Motoren Sommer/Winter umgestellt, weil es wohl diese Korrossionshemmende Kühlflüssigkeit von heute noch nicht gab, das Glysanthin war wohl auch in den Kühlkreisläufen nicht nur gut, hat den Gummi angegriffen.
Heute braucht man nur noch eine Kühlflüssigkeit und kann die das Jahr über drinn lassen.
Beim Öl ist es das gleiche, wer pingelig ist oder in einer Gegend mit starken Sommer /Winter Klimawechsel wohnt stellt Sommer /Winter um. Ich tendiere zur goldenen Mitte mit Tendenz zu einem etwas dickflüssigerem Öl, unsere Winter sind ja hier (bei Berlin)nicht so kalt und vor dem losfahren ein zwei Minuten laufen lassen bis die Steuerkette genug Öldruck hat und dabei alle Gänge einmal "trocken" durchschalten und dat Öl ist flüssig und die Getriebe schalten ordentlich.
Und ehe ich dann super teuer Öl in die Getriebe fülle mit diesem oder jenem Wunderadditiv. Lieber das Geld in kürzere Wartungsintervalle, mit preiswerterem Öl investieren. Das Öl verschleißt ja vorallem durch den Abrieb und hohe Temperaturen, je stärker der Abrieb , desto wärmer wirds auch weil die Abriebteilchen im Öl die Schmierfähigkeit verringern, es wird wieder wärmer und wieder mehr Abrieb.....desto schneller wird das Öl durch die darin schwebenden Metallpartikel dunkel. Da helfen auch keine Wunderöle. Also Öl raus, damit auch die Schwebeteilchen, frisches Öl rein. Früher gab es auch noch "Spülöl" damit wurde das Getriebe befüllt 5 min bewegt, abgelassen, damit waren auch die letzten Partikel draußen. Als ich neulich bei ATU danach gefragt habe, hat mir der ältere Meister gesagt, sowas hat er das letzte mal in einem T-62 verwendet und seit dem nie mehr gesehen..... Hab ja auch nicht erwartet, dass die das ham.
Was mir auffiel, die Ölablassschrauben hatten bei o.g. "Schräubchen" früher deutlich stärkere Magneten dran. Wenn ich also noch Feintuning am Getriebe machen will, dann lieber einen Neodym Magneten eingebaut, der hilft die Metallpartikel sammeln....
Außerdem ist die Getriebeentlüftung am Hinterachsgetriebe eine "Schraube mit Loch" (jedenfalls bei meinem Schätzchen). Vorstellbar das bei hartem Geländeeinsatz dort mehr als nur Luft raus bzw. vorallem rein geht. z.B. Bis über die Achsen im Schlamm oder nur im Wasser, Motor abgewürgt, 5 min warten, Gertriebe kühlt ab Luft darin zieht sich zusammen und saugt "Dreck" oder Wasser an. Beim rausfahren ist dann nicht nur Öl im Getriebe. Bis mir da was besseres als Entlüfter einfällt bzw, in die Hände fällt habe ich transparenten Schlauch drüber gezogen, der sauber mit der LPG Leitung bis in den Kofferraum geht. Wenn der Dreck dann da auch noch reinzieht, war ich wohl etwas zutief drin und das Getriebe ist eine der kleineren Sorgen.
So´n Roman wollt ich gar nicht schreiben, aber vielleich interessiert´s ja einen
Fakt ist eine Überfüllung ist nicht unbedingt von Vorteil, oft steht es dann direkt vor den Dichtringen und die "sabbern" das Öl bei Überfüllung verstärkt nach außen. Das "weniger" an Geräusch ist nicht etwa auf weniger Reibung durch "mehr Öl" zurückzuführen, es füllt einfach den Resonanzkörper und die Geräusche sind einfach nur besser gedämpft, man könnte das Getriebe also auch abschirmen oder sich gelbe Pömpel in die Ohren stecken und hört auch nix. "Viel" hilft Erfahrungsgemäß nicht viel. Einfüllen bis zum Stutzen sollte in jedem Fall reichen. Bei einem Getriebe dem der Hersteller 1,3l gönnt würde ich nicht mehr als 1,4l geben. Zumal das mit dem Öleinfüllen an den Getrieben auch eine Frage des Gefälle ist. Je nach dem in welche Richtung der Russe abschüssig oder waagerecht steht bekommt man mehr oder weniger als 1,3l ins Hinterachsgetriebe. Unsere Hubschrauber und auch die Geländewagen (UAZ und GAZ69)waren damals auf 3fache Sicherheit ausgelegt, wenn ich mir den Niva so ansehe wird das nicht groß anders sein.
Die vielen Betriebsstoffwechsel beim Russen sind meist klimatisch bedingt, wir nannten das Sommer/Winterumstellung.
Im Sommer dickes Öl rein, weil dort richtig warm. Im Sommer dünnes Öl weil dort richtig kalt. Bei dünnerem Öl neigt das gute Stück auch eher zum ölen als mit dickem, wer sich also nach dem Ölwechsel wundert, dass die Simmeringe verstärkt Öl durchlassen, könnte eine Erklärung in dünnerem Öl finden. Übrigens sind russische Geriebe erst undicht wenn sich innerhalb von 15min bei mäßiger Geschwindigkeit (90 km/h im 5 Gang ) mehr als 5-6 Tropfen Öll abfallen.
Bei unserem Fuhrpark(bei der Armee) wurde im Sommer sogar das Kühlwasser der Motoren Sommer/Winter umgestellt, weil es wohl diese Korrossionshemmende Kühlflüssigkeit von heute noch nicht gab, das Glysanthin war wohl auch in den Kühlkreisläufen nicht nur gut, hat den Gummi angegriffen.
Heute braucht man nur noch eine Kühlflüssigkeit und kann die das Jahr über drinn lassen.
Beim Öl ist es das gleiche, wer pingelig ist oder in einer Gegend mit starken Sommer /Winter Klimawechsel wohnt stellt Sommer /Winter um. Ich tendiere zur goldenen Mitte mit Tendenz zu einem etwas dickflüssigerem Öl, unsere Winter sind ja hier (bei Berlin)nicht so kalt und vor dem losfahren ein zwei Minuten laufen lassen bis die Steuerkette genug Öldruck hat und dabei alle Gänge einmal "trocken" durchschalten und dat Öl ist flüssig und die Getriebe schalten ordentlich.
Und ehe ich dann super teuer Öl in die Getriebe fülle mit diesem oder jenem Wunderadditiv. Lieber das Geld in kürzere Wartungsintervalle, mit preiswerterem Öl investieren. Das Öl verschleißt ja vorallem durch den Abrieb und hohe Temperaturen, je stärker der Abrieb , desto wärmer wirds auch weil die Abriebteilchen im Öl die Schmierfähigkeit verringern, es wird wieder wärmer und wieder mehr Abrieb.....desto schneller wird das Öl durch die darin schwebenden Metallpartikel dunkel. Da helfen auch keine Wunderöle. Also Öl raus, damit auch die Schwebeteilchen, frisches Öl rein. Früher gab es auch noch "Spülöl" damit wurde das Getriebe befüllt 5 min bewegt, abgelassen, damit waren auch die letzten Partikel draußen. Als ich neulich bei ATU danach gefragt habe, hat mir der ältere Meister gesagt, sowas hat er das letzte mal in einem T-62 verwendet und seit dem nie mehr gesehen..... Hab ja auch nicht erwartet, dass die das ham.
Was mir auffiel, die Ölablassschrauben hatten bei o.g. "Schräubchen" früher deutlich stärkere Magneten dran. Wenn ich also noch Feintuning am Getriebe machen will, dann lieber einen Neodym Magneten eingebaut, der hilft die Metallpartikel sammeln....
Außerdem ist die Getriebeentlüftung am Hinterachsgetriebe eine "Schraube mit Loch" (jedenfalls bei meinem Schätzchen). Vorstellbar das bei hartem Geländeeinsatz dort mehr als nur Luft raus bzw. vorallem rein geht. z.B. Bis über die Achsen im Schlamm oder nur im Wasser, Motor abgewürgt, 5 min warten, Gertriebe kühlt ab Luft darin zieht sich zusammen und saugt "Dreck" oder Wasser an. Beim rausfahren ist dann nicht nur Öl im Getriebe. Bis mir da was besseres als Entlüfter einfällt bzw, in die Hände fällt habe ich transparenten Schlauch drüber gezogen, der sauber mit der LPG Leitung bis in den Kofferraum geht. Wenn der Dreck dann da auch noch reinzieht, war ich wohl etwas zutief drin und das Getriebe ist eine der kleineren Sorgen.
So´n Roman wollt ich gar nicht schreiben, aber vielleich interessiert´s ja einen
Kenntnisse kann jedermann haben, aber die Kunst zu denken ist das seltenste Geschenk der Natur.
Friedrich II. der Große
Niva 1,7i MP Bj. 2006 mit Prins VSI LPG
Friedrich II. der Große
Niva 1,7i MP Bj. 2006 mit Prins VSI LPG
Re: Getriebeöl
ich finde deinen Beitrag völlisch in Ordnung.
gruß @Mucke
gruß @Mucke
Lada Niva fahren ist eine Lebenseinstellung , kein Modegag !!
Fehlende Leistung wird durch Wahnsinn des Fahrers ersetzt!!
Lada Niva Bj. 2007 (Fahrwerk, HA 100% Vaccum Sperre & verkürztes Verteilergetriebe)
Jeep Rubicon JK Unlimited Bj.2009 (mit viel drum herum)
Fehlende Leistung wird durch Wahnsinn des Fahrers ersetzt!!
Lada Niva Bj. 2007 (Fahrwerk, HA 100% Vaccum Sperre & verkürztes Verteilergetriebe)
Jeep Rubicon JK Unlimited Bj.2009 (mit viel drum herum)
Re: Getriebeöl
das sollte jedem klar sein der in tiefe löcher fährt...Maximus hat geschrieben:Außerdem ist die Getriebeentlüftung am Hinterachsgetriebe eine "Schraube mit Loch" (jedenfalls bei meinem Schätzchen). Vorstellbar das bei hartem Geländeeinsatz dort mehr als nur Luft raus bzw. vorallem rein geht. z.B. Bis über die Achsen im Schlamm oder nur im Wasser, Motor abgewürgt, 5 min warten, Gertriebe kühlt ab Luft darin zieht sich zusammen und saugt "Dreck" oder Wasser an. Beim rausfahren ist dann nicht nur Öl im Getriebe. Bis mir da was besseres als Entlüfter einfällt bzw, in die Hände fällt habe ich transparenten Schlauch drüber gezogen, der sauber mit der LPG Leitung bis in den Kofferraum geht. Wenn der Dreck dann da auch noch reinzieht, war ich wohl etwas zutief drin und das Getriebe ist eine der kleineren Sorgen.
zum rest:
ich überfülle auch, hatte aber noch keine probleme damit! andere machen das schon viel länger als ich und haben auch keine... hatte letztens einen undichten achswellen-simmerring. vermutlich weil die entlüftung der hinterachse festgegammelt war und sich so überdruck bilden konnte. aber sonst... nix!
Re: Getriebeöl
Hi,
wie gesagt, das Überfüllen der Getriebe wird sicher nicht zu Schäden führen (wie z.B. beim Überfüllen des Motors), sollte was zuviel drinnen sein, sabbert es ggf. irgendwo raus, das ist ja nun kein "Schaden" (außer für die Umwelt, und davon abgesehen, dass ich bei der Überfüllung von drei Getrieben etwa 1,5l Öl mehr bezahle, als es ausreichend wäre). Frage ist doch nur, ob das Überfüllen und das zumischen von Additiven die Wunderwirkung entfaltet, also den ja durchaus normalen Betriebsverschleiß so merklich verringert, dass sich die Investition lohnt. ..... Ich würde da eher, insbesondere auch bei der Geräuschentwicklung, einen Placeboeffekt vermuten. Als objektiv würde ich bei der Geräuschentwicklung nur gelten lassen, wenn´s der TüV durch Messungen nachweist. Der subjektive Höreindruck ist da sicher nicht geeignet.
Objektiv, ist es doch besser öfter das Öl zu tauschen, weil damit feinster Metallabrieb, der ja wie Schmirgel wirkt nach draußen kommt. Nun muss es ja kein "Noname" Baumarktöl sein, aber das gängige Castrol "X-irgendwas", ist ja relativ preiswert zu haben.... das dürfte sicherlich eher einen Effekt haben, als Zaubermittel.
Ich gehe mal davon, aus dass die Herstellervorgaben so gewählt sind, dass man von einer Inspektion zur nächsten nicht Gefahr läuft das Getriebe "trockenzufahren" und außerdem diese Zeit gewährleistet ist, dass die Schmierung optimal ist.
Die Getriebe in den Drehmaschinen, die ich in früherer Zeit mal montiert habe, wurden mit Öl befüllt, die Markierung war so gewählt, dass alle Zähne im Bereich des "ineinandergriffs" im gut im Öl standen. (Ob dies bei den LADA-Getrieben auch so sein muss k.A.) Das Überfüllen dieser Markierung, war reine Verschwendung, sie hatte keinen technischen Effekt.
wie gesagt, das Überfüllen der Getriebe wird sicher nicht zu Schäden führen (wie z.B. beim Überfüllen des Motors), sollte was zuviel drinnen sein, sabbert es ggf. irgendwo raus, das ist ja nun kein "Schaden" (außer für die Umwelt, und davon abgesehen, dass ich bei der Überfüllung von drei Getrieben etwa 1,5l Öl mehr bezahle, als es ausreichend wäre). Frage ist doch nur, ob das Überfüllen und das zumischen von Additiven die Wunderwirkung entfaltet, also den ja durchaus normalen Betriebsverschleiß so merklich verringert, dass sich die Investition lohnt. ..... Ich würde da eher, insbesondere auch bei der Geräuschentwicklung, einen Placeboeffekt vermuten. Als objektiv würde ich bei der Geräuschentwicklung nur gelten lassen, wenn´s der TüV durch Messungen nachweist. Der subjektive Höreindruck ist da sicher nicht geeignet.
Objektiv, ist es doch besser öfter das Öl zu tauschen, weil damit feinster Metallabrieb, der ja wie Schmirgel wirkt nach draußen kommt. Nun muss es ja kein "Noname" Baumarktöl sein, aber das gängige Castrol "X-irgendwas", ist ja relativ preiswert zu haben.... das dürfte sicherlich eher einen Effekt haben, als Zaubermittel.
Ich gehe mal davon, aus dass die Herstellervorgaben so gewählt sind, dass man von einer Inspektion zur nächsten nicht Gefahr läuft das Getriebe "trockenzufahren" und außerdem diese Zeit gewährleistet ist, dass die Schmierung optimal ist.
Die Getriebe in den Drehmaschinen, die ich in früherer Zeit mal montiert habe, wurden mit Öl befüllt, die Markierung war so gewählt, dass alle Zähne im Bereich des "ineinandergriffs" im gut im Öl standen. (Ob dies bei den LADA-Getrieben auch so sein muss k.A.) Das Überfüllen dieser Markierung, war reine Verschwendung, sie hatte keinen technischen Effekt.
Kenntnisse kann jedermann haben, aber die Kunst zu denken ist das seltenste Geschenk der Natur.
Friedrich II. der Große
Niva 1,7i MP Bj. 2006 mit Prins VSI LPG
Friedrich II. der Große
Niva 1,7i MP Bj. 2006 mit Prins VSI LPG
Re: Getriebeöl
erst schreibst du die 0.5l überfüllung seien die investition nicht wert und 2 sätze weiter sagst du man soll das öl halt regelmässiger wechseln?!
ich glaub die 2 euro für den halben liter öl sinds mir wert!
ich wechsle zwar trotzdem häufiger als die angegebenen 40 oder 60t km (keine ahnung mehr), denn das kann ich mir noch einige male leisten bis ich aufm preis für ein neues getriebe bin!
mach doch was du willst, es zwingt dich ja keiner dazu mehr als ab werk rein zu kippen! aber schau dir das getriebe doch erst mal an bevor du noch mehr schreibst!
mach doch was du willst, es zwingt dich ja keiner dazu mehr als ab werk rein zu kippen! aber schau dir das getriebe doch erst mal an bevor du noch mehr schreibst!
Re: Getriebeöl
Soll ja jeder machen was er will, aber viele Leute scheinen mir doch sehr verunsichert, vielleicht habe ich mich etwas blöd ausgedrückt, ich meine aber tatsächlich: Lieber das Geld für die Überfüllung sparen und in einen Ölwechsel zwischen durch investieren.
Und das Getriebe habe ich mir schon angesehen, jedenfalls in der Zeichnung, zum auseinandernehmen fehlt mir denn doch die Motivation. Allerdings muss ich mein posting

Ist mehr Öl in der Gleitschicht als "Platz hat", wird das Öl komprimiert und seitlich herausgedrückt. (Nimm mal eine Luftpumpe, halte die zu und pumpe, die wird sehr, sehr warm)

Wie man in dieser Animation gut sieht ist zwischen den Flanken der ineinandergreifenden Räder eines Getriebes i.d.R. nicht viel Platz, der Platz beschränkt sich auf mikroskopische Unebenheiten des aneinanderreibenden Metalls, steht der Eingriff im Öl, ist stehts mehr Schmiermittel auf den Flanken und wird gepresst. Was passiert also bei einer Überfüllung, wie hier an der roten Linie?

Damit wird es im Getriebe wärmer als bei "Normalstand" und es verschleißt schneller. Getriebe können dabei Schaden nehmen, das heutige Öl ist zwar sehr hitzebeständig, so dass es seine Kernaufgaben wohl auch hocherhitzt erfüllen kann und nicht "verbrennt". Aber auch mit allen Zaubermitteln wird es schneller "alt", das die Hitze für den Verschleiß nicht günstig ist dürfte klar sein. Kunststoffe (Simmeringe) mögen keine Hitze und auch die übrigen Metallkomponenten leiden, denn mit jedem Grad Celsius "mehr" dehnen sich die Metallteile weiter aus und das erhöht den Verschleiß. http://de.wikipedia.org/wiki/Ausdehnungskoeffizient Hier kann man mal ausrechnen wie sich die Maße im Getriebe pro 10Grad Celsius verändern können.
Der Ölstand an der grünen Linie dürfte in etwa der sein, der mit der Einfüllschraube erreichbar ist damit sind alle Zahnräder ausreichend mit Öl versorgt auch der Rest wird stets benetzt sein. Wann ist ein Getrieberad ausreichend versorgt? Wenn sich auf den Zahnrädern ein dünner Schmierfilm ausbilden kann.
Grob gezeichnet sieht es so zwischen den Zahnrädern aus:
Das Getriebeöl, in welches die Zahnräder laufen muss also eine Schichtdicke im µm Bereich haben, nicht mehr. Taucht also ein Zahnrad in ein normales Getriebeöl, ist die Ausbildung des Schmierfilms sichergestellt. Erst wenn das Öl zu heiß wird, reißt der Schmierfilm ab.
Fülle ich jetzt also viel mehr Öl ein z.b. bis zur roten Linie oder höher, wirken alle im Eingriff befindlichen Zahnräder wie Pumpen und sorgen durch das ständige komprimieren von Getriebeöl für eine enorme Erwärmung des Öls. Eine leichte Überfüllung, die nicht bis zum Eingriff reicht ist wohl unschädlich.
Man muss jetzt also mal nachsehen, wie weit der Flüssigkeitsspiegel steigt wenn man mit gut 0,5l überfüllt....
Timo schrieb:
Nicht alle von Omas Hausmitteln sind sinnig oder wer kommt auf die Idee bei Durchfall eine Colakur zu machen oder auf offene Wunden Mehl und Speiseöl aufzutragen? Und in diesem Sinne sehe ich das mit dem "Überfüllen". Aber wie gesagt, ich will hier nicht den "überzeugten Überfüller" agitieren, nur den Ratsuchenden Skeptiker bei der Meinungsbildung unterstützen.
Und das Getriebe habe ich mir schon angesehen, jedenfalls in der Zeichnung, zum auseinandernehmen fehlt mir denn doch die Motivation. Allerdings muss ich mein posting
korrigieren. Ich habe mal einige meiner Altaufzeichnungen aus "Getriebekunde" durchgesehen, genau dass sollen sie eben nicht. Ist der Ölstand nämlich so hoch wirken die Zahnräder wie eine Zahnradpumpe. Bei einer Zahnradpumpe ist jedoch das Spiel zwischen den Flanken der Ineinandergreifend etwas größer und die geförderte Flüssigkeit wird zwar auch komprimiert aber die Erwärmung kann man da vernachlässigen.dass alle Zähne im Bereich des "ineinandergriffs" im gut im Öl standen.

Ist mehr Öl in der Gleitschicht als "Platz hat", wird das Öl komprimiert und seitlich herausgedrückt. (Nimm mal eine Luftpumpe, halte die zu und pumpe, die wird sehr, sehr warm)

Wie man in dieser Animation gut sieht ist zwischen den Flanken der ineinandergreifenden Räder eines Getriebes i.d.R. nicht viel Platz, der Platz beschränkt sich auf mikroskopische Unebenheiten des aneinanderreibenden Metalls, steht der Eingriff im Öl, ist stehts mehr Schmiermittel auf den Flanken und wird gepresst. Was passiert also bei einer Überfüllung, wie hier an der roten Linie?

Damit wird es im Getriebe wärmer als bei "Normalstand" und es verschleißt schneller. Getriebe können dabei Schaden nehmen, das heutige Öl ist zwar sehr hitzebeständig, so dass es seine Kernaufgaben wohl auch hocherhitzt erfüllen kann und nicht "verbrennt". Aber auch mit allen Zaubermitteln wird es schneller "alt", das die Hitze für den Verschleiß nicht günstig ist dürfte klar sein. Kunststoffe (Simmeringe) mögen keine Hitze und auch die übrigen Metallkomponenten leiden, denn mit jedem Grad Celsius "mehr" dehnen sich die Metallteile weiter aus und das erhöht den Verschleiß. http://de.wikipedia.org/wiki/Ausdehnungskoeffizient Hier kann man mal ausrechnen wie sich die Maße im Getriebe pro 10Grad Celsius verändern können.
Der Ölstand an der grünen Linie dürfte in etwa der sein, der mit der Einfüllschraube erreichbar ist damit sind alle Zahnräder ausreichend mit Öl versorgt auch der Rest wird stets benetzt sein. Wann ist ein Getrieberad ausreichend versorgt? Wenn sich auf den Zahnrädern ein dünner Schmierfilm ausbilden kann.
Grob gezeichnet sieht es so zwischen den Zahnrädern aus:
Das Getriebeöl, in welches die Zahnräder laufen muss also eine Schichtdicke im µm Bereich haben, nicht mehr. Taucht also ein Zahnrad in ein normales Getriebeöl, ist die Ausbildung des Schmierfilms sichergestellt. Erst wenn das Öl zu heiß wird, reißt der Schmierfilm ab.
Fülle ich jetzt also viel mehr Öl ein z.b. bis zur roten Linie oder höher, wirken alle im Eingriff befindlichen Zahnräder wie Pumpen und sorgen durch das ständige komprimieren von Getriebeöl für eine enorme Erwärmung des Öls. Eine leichte Überfüllung, die nicht bis zum Eingriff reicht ist wohl unschädlich.
Man muss jetzt also mal nachsehen, wie weit der Flüssigkeitsspiegel steigt wenn man mit gut 0,5l überfüllt....
Timo schrieb:
Also ich finde Timo´s Skepsis berechtigt und kann die Gründe für eine Überfüllung auch nicht nachvollziehen.Wenn ich mir nun vorstelle, daß da 1.35 Liter Öl drin sind, käme ich niemals auf die Idee, daß da auch nur irgendein teil nicht geschmiert werden könnte. Und bei 1.8 Liter stelle ich mir vor, daß das Ding bis fast zum Schaltknauf mit Öl voll ist.
Wie gesagt: Ich habe keine Ahnung (erlaube mir trotzdem zu schreiben/fragen) und selbst 1.8 Liter drin, weil ich auch nicht beratungsresistent bin, sondern mir gern was sagen lasse, selbst wenn ichs nicht gleich/immer verstehe.
Hier würde michs aber ganz technisch interessieren: Warum sollten 1.35 Liter nicht reichen.
Nicht alle von Omas Hausmitteln sind sinnig oder wer kommt auf die Idee bei Durchfall eine Colakur zu machen oder auf offene Wunden Mehl und Speiseöl aufzutragen? Und in diesem Sinne sehe ich das mit dem "Überfüllen". Aber wie gesagt, ich will hier nicht den "überzeugten Überfüller" agitieren, nur den Ratsuchenden Skeptiker bei der Meinungsbildung unterstützen.
Kenntnisse kann jedermann haben, aber die Kunst zu denken ist das seltenste Geschenk der Natur.
Friedrich II. der Große
Niva 1,7i MP Bj. 2006 mit Prins VSI LPG
Friedrich II. der Große
Niva 1,7i MP Bj. 2006 mit Prins VSI LPG
Re: Getriebeöl
Echt??Danke für die Tipps ich weiss jetzt was ich mache
Da bin ich ja gespannt zu welcher Glaubensfraktion gehören Du wirst.... Möge der Lada mit Dir sein...
Kenntnisse kann jedermann haben, aber die Kunst zu denken ist das seltenste Geschenk der Natur.
Friedrich II. der Große
Niva 1,7i MP Bj. 2006 mit Prins VSI LPG
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Re: Getriebeöl
Bist du sicher, dass man Öl in diesem Getriebe "komprimieren" kann?
Kann man Flüssigkeiten komprimieren?
Ich weiß, Kätzer, aber es liegt nicht an der Komprimierung. Bei der Luftpumpe hat es auch etwas mit Druck und Strömungsgeschwindigkeiten zu tun. Gase kann man ja auch komprimieren.
Kann man Flüssigkeiten komprimieren?
Ich weiß, Kätzer, aber es liegt nicht an der Komprimierung. Bei der Luftpumpe hat es auch etwas mit Druck und Strömungsgeschwindigkeiten zu tun. Gase kann man ja auch komprimieren.
Gruß, Richy
21214 Niva 1.7i Bj. 10/06, Prins VSI
21214 Niva 1.7i Bj. 10/06, Prins VSI
Re: Getriebeöl
komprimieren ist vielleicht etwas falsch ausgedrückt, komprimieren kann man wohl nur gasförmige Stoffe. Ist jedoch der Schmierfilm dicker als notwendig, wird das Öl an den Flanken stärker verpresst. Diese zusätzlichen Kräfte fördern, jedenfalls theoretisch den Verschleiß und die Erwärmung. Ob, das eine praktische Wirkung hat... darf man wohl ebenso bezweifeln wie die Tatsache, das überfüllen wirklich Sinn macht...
Da so ein Lada ja nun nicht gerade Inbegriff der Präzision ist, würde ich letztlich auch sagen dass es 0,1+ oder 0,1- nicht wirklich ankommt..... So bleibt es wohl eine Glaubensfrage.... Da fällt mir ein ich müsste mal wieder Öle wechseln und auffüllen, weils schon lange her ist und weil die Steuerkette vorne klappert... -habe eine akustische Ölmangelanzeige-
Da so ein Lada ja nun nicht gerade Inbegriff der Präzision ist, würde ich letztlich auch sagen dass es 0,1+ oder 0,1- nicht wirklich ankommt..... So bleibt es wohl eine Glaubensfrage.... Da fällt mir ein ich müsste mal wieder Öle wechseln und auffüllen, weils schon lange her ist und weil die Steuerkette vorne klappert... -habe eine akustische Ölmangelanzeige-
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Friedrich II. der Große
Niva 1,7i MP Bj. 2006 mit Prins VSI LPG
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Re: Getriebeöl
Vorschlag zur gütlichen Trennung der Glaubenskrieger in 2 gleichberechtigte Lager:
m.E. haben nämlich beide Fraktionen vollkommen recht
Wieso
Gruppe A:
- fährt überwiegend mit "hoher" Geschwindigkeit auf der Strasse
-> starke Ölverwirbelung und -erwärmung bei gleichzeitig kleiner Belastung der Zahnräder
=> das Öl "verschleisst" schneller und sollte häufiger ganz gewechselt werden.
Eine Überfüllung ist kontraproduktiv, weil die einen höheren Spritverbrauch erzeugt und das Öl erst noch schneller kaputt geht .-.
Gruppe B:
- fährt wenig Kilometer, aber viel im Gelände mit hoher Last
-> Zahnräder haben hohe Flankenpressung und drehen langsam, Ölerwärmung ist fast vernachlässigbar
=> Schmierleistung kann aber knapp werden, insbesondere wenn Fz noch extrem schief steht!
Eine Überfüllung und gleichzeitige Beimischung von Additiven macht Sinn und das Öl kann in längeren Intervallen getauscht werden
mit freundlichen Grüssen von den Erfindern des Kompromisses
PS: Wer gleichzeitig zu beiden Gruppen gehört, kauft sich am besten 2 Nivas
m.E. haben nämlich beide Fraktionen vollkommen recht
Gruppe A:
- fährt überwiegend mit "hoher" Geschwindigkeit auf der Strasse
-> starke Ölverwirbelung und -erwärmung bei gleichzeitig kleiner Belastung der Zahnräder
=> das Öl "verschleisst" schneller und sollte häufiger ganz gewechselt werden.
Eine Überfüllung ist kontraproduktiv, weil die einen höheren Spritverbrauch erzeugt und das Öl erst noch schneller kaputt geht .-.
Gruppe B:
- fährt wenig Kilometer, aber viel im Gelände mit hoher Last
-> Zahnräder haben hohe Flankenpressung und drehen langsam, Ölerwärmung ist fast vernachlässigbar
=> Schmierleistung kann aber knapp werden, insbesondere wenn Fz noch extrem schief steht!
Eine Überfüllung und gleichzeitige Beimischung von Additiven macht Sinn und das Öl kann in längeren Intervallen getauscht werden
mit freundlichen Grüssen von den Erfindern des Kompromisses
PS: Wer gleichzeitig zu beiden Gruppen gehört, kauft sich am besten 2 Nivas
Lada Niva ; 1.7i ; 2001 , Aebi TP1000 ; 1969 , Subaru Impreza 1.6 ; 1999
Renault Espace 2.0T ; 2009 , Alfa Romeo GTV6 2.5 ; 1986 , Mercedes A160 ; 1999
Renault Espace 2.0T ; 2009 , Alfa Romeo GTV6 2.5 ; 1986 , Mercedes A160 ; 1999
Re: Getriebeöl
Ja, Ja, die unparteiischen Schweizerrollator hat geschrieben:
mit freundlichen Grüssen von den Erfindern des Kompromisses
PS: Wer gleichzeitig zu beiden Gruppen gehört, kauft sich am besten 2 Nivas
Stark ond groß durch Spätzle mit Soß
MB 207D Camper Bj. 1985
Ford Mondeo TD-IC (oder so) Bj. 2010
MB 207D Camper Bj. 1985
Ford Mondeo TD-IC (oder so) Bj. 2010
