30.000km mit einem Niva bis nach Japan => Info + Fragen

wenn irgendwo was los ist, ihr auf Reisen wart oder einen passenden Anhänger für eure Touren habt...

Moderator: christian@nivatechnik.de

Zwickl
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Registriert: 1. September 2014, 14:45

30.000km mit einem Niva bis nach Japan => Info + Fragen

Beitrag von Zwickl »

Hallo zusammen,

wie in der Vorstellung schon geschrieben reift der Gedanke eines Roadtrips zusammen mit meiner Freundin ab ca. April 2016 für 4 - 6 Monate.
Es soll bis nach Japan gehen und dann, ja dann wieder zurück :-) Eine riesig lange Strecke mit vielen Unbekannten und einer ordentlichen Portion Abenteuer.

Ich besitze leider noch keinen Niva und bin auf dem Gebiet ein absoluter Neuling, weswegen ich mich hier bei euch im Forum auch angemeldet habe. In einigen Threads zu Reisen, Wartung, Kauf eines Niva´s, zahlreiche Videos auf Youtube, Reportagen oder sonstige Berichterstattungen habe ich mir in den letzten Tagen intensiv "reingezogen" :-)

Aktuell stellen sich mir anfänglich folgende fahrzeugspezifischen Fragen:
1.) Ist eine solche Distanz mit einem Niva zu bewältigen? => Ergebnis: Ja, das schafft der Niva.
=> Überall wird geschrieben, dass der Niva ein sehr robustes Fahrzeug sei. Jedoch habe ich in den letzten zwei Tagen gelernt: Er lässt sich mit einfachen Mitteln recht schnell reparieren. Das macht ihn so "robust". Was denkt ihr darüber, bzw. was ist eure Erfahrung über eine solche Distanz?

2.) Wenn es ein Niva schafft, welcher würde sich hierzu gut eignen?
=> Es gibt ja eine gewisse Anzahl an Modellen, die sich über die Jahre angesammelt haben. Je jünger der Jahrgang, desto mehr erfüllen diese die Euro-Normen. Je mehr die Euro-Norm erfüllt wird, desto mehr Sensoren und Elektronik müssen verbaut werden um die Abgasrichtwerte zu erreichen. Auf welches Pferd würdet ihr setzen? Lada 4x4 M, 1,7i , 1600 oder ein anderes Modell? Welche Produktionsjahre sind empfehlenswert? Aus den 90ern, zwischen 2000 und 2010 oder schon die neueren?

3.) Kraftstoff: Diesel, Benzin oder LPG? => Ergebnis: Benzin und vielleicht sogar ein LPG
=> Diese Frage ist vermutlich einfacher zu beantworten. Die Meisten fahren einen Benziner, doch auch LPG´s und einige wenige Dieselfahrer sind auch vorhanden. Meine Vermutung ist, dass aufgrund der deutlich geringeren Stückzahl an Diesel-Modellen, nur der Benziner oder/und LPG´s in Frage kommt. Wenn dem so ist, welche Erfahrungen habt ihr mit der Kombination von Benziner und LPG? Diese Kombination gefällt mir aktuell sehr gut, da sie eine erhöhte Reichweite mit sich bringt und auf Dauer auch noch Kostengünstiger ist.

Weitere Dinge, die sich ergeben haben:

Wie geht es nach Japan weiter?
1.) Wir fliegen zurück und der Niva wird zurück verschifft
2.) Wir fliegen zurück und der Niva wird dort verkauft (wie auch immer das ablaufen soll, aber jetzt erstmal egal)
3.) Wir fahren mit dem Niva wieder zurück :-)
4.) Die 30000km haben euch irrsinnig viele tolle Begegnugen, Erfahrungen und Erllebnise gebracht, also warum schon umdrehen! Von Japan ist es nicht weit nach Australien, von Australien nur ein Hüpfer nach Südamerika usw. .,. (Vorschlag von powdersnow)

Oh weh, wieder viel zu viel geschrieben und vermutlich zu viele Fragen gestellt. Was denkt ihr darüber?
Achja, das ist ja mal genial, dass man sich das Reparaturhandbuch herunterladen kann. Wo gibts denn sowas noch? Find ich klasse :-)

Vielleicht hat ja der Ein oder Andere aus dem Raum Regensburg, Nürnberg, München Lust sich mal auf ein Bierchen zu treffen und über die schöne Niva Welt zu plaudern?

Viele Grüße,
Zwickl
Zuletzt geändert von Zwickl am 9. September 2014, 23:12, insgesamt 3-mal geändert.
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wLADAmir
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Re: 30.000km mit einem Niva bis nach Japan => Info + Fragen

Beitrag von wLADAmir »

Zwickl hat geschrieben: ab ca. April 2016 für 4 - 6 Monate.

[...]

Oh weh, wieder viel zu viel geschrieben und vermutlich zu viele Fragen gestellt. Was denkt ihr darüber?
a) daß Du noch ein paar Wochen im Forum lesen solltest. Alle Deine Fragen wurden schon ausgiebig behandelt, bis auf das Reiseziel Japan
b) daß Du Dir bald einen Niva entsprechend Deiner finanziellen Möglichkeiten zulegen und an diesem Wartung, Reparatur und Innenausbau üben solltest.

All unser Wissen bringt nix, wenn Du es nicht selbst anwenden kannst, wenn Du On the Road bist.

Gruß,

Tobias
Zuletzt geändert von wLADAmir am 3. September 2014, 10:02, insgesamt 1-mal geändert.
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Emmett
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Re: 30.000km mit einem Niva bis nach Japan => Info + Fragen

Beitrag von Emmett »

Ich würde mal sagen dem Lada macht die Strecke nichts, der ist robust und mit einfachen Mitteln zu reparieren und Ersatzteil sind ja heute in wenigen Tagen an jeden Ort der Welt zu bringen.

Ich glaube aber Du machst bei deiner Überlegung einen grundsätzlichen Fehler. Hier zu lesen hilft schon viel, aber es nützt Dir absolut nichts wenn Du mal was von einem Getriebewechsel gelesen hast und plötzlich in der Pampa stehst, zwar das Getriebe hast es aber nicht eingebaut bekommst. Würde Tobias diesen Plan haben würde jeder hier sagen mach es, der hat soviel daran rumgeschraubt in den letzten Jahren das es keine unlösbaren Probleme mehr für ihn gibt, Christian oder Sebastian würden wir nicht mal dazu raten weil die sowieso wissen was man machen muss und auch jedes Geräusch oder Verhalten exakt zu deuten wissen und die können Notfalls mit Kaugummi und Paketschnur die Kiste am laufen halten.
Jetzt überleg mal wo du stehst, Du hast keine Erfahrung mit dem Wagen, keine Erfahrung mit Reparaturen daran und willst in anderthalb Jahren so eine Tour machen. Ich denke da hast du dann aber ein strammes Ausbildungsprogramm als KFZ-Mechaniker vor Dir.

Ich will deinen Plan nicht kaputt reden, aber ich glaube da musst du nochmal scharf nachdenken und ein klares Konzept aufstellen. So liest sich das für mich ein wenig – sagen wir mal - träumerisch.

Gruß
Rainer
Lada Niva BJ 2013
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Zarox
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Re: 30.000km mit einem Niva bis nach Japan => Info + Fragen

Beitrag von Zarox »

Lass mich mal schauen ob ich differenziert Antwort auf deine Fragen geben kann:


1.) Ist eine solche Distanz mit einem Niva zu bewältigen?

Grundsätzlich ja.
Allerdings gilt zu bedenken: Du wirst bei diesen Strapazen für das Fahrzeug vermutlich nahezu garantiert irgendwo liegen bleiben.
Wie es der Teufel so will, wahrscheinlich mitten im Nichts.
Du solltest also in der Lage sein Reparaturen (zumindest Feldmässig) selber durchzuführen. Dies bedingt Befähigung, Werkzeug und Ersatzteile.
Ja, der Niva ist ein sehr robustes Fahrzeug, aber robust heisst nicht zuverlässig.
Viele hier pflegen Ihre Autos mit Liebe und Sorgfalt und bleiben daher selten liegen.
Wenn du einen Gebrauchten kaufst, gilt es in der Regel erstmal einen gewissen Wartungsstau aufzuholen.
Selbst bei Neufahrzeugen geht alle Naselang mal was kaputt. Dies ist teilweise der (Ersatzt-) Teile Qualität, teilweise stümperhafter Verarbeitung/Reparatur geschuldet.
Das Werkstatthandbuch solltest du dir in jedemfall beschaffen, genauso wie einen gut sortierten Ratschenkasten und sonstiges Werkzeug.


2.) Wenn es ein Niva schafft, welcher würde sich hierzu gut eignen?

Die einfachsten und robustesten sind die 1600er Vergaser.
Bei allem folgenden hast du ein Steuergerät das du unterwegs nicht reparieren kannst.
Die Euro Normen dürften dir ab der EU-Aussgengrenze ziemlich schnurz sein, genauso wie grüne, gelbe, rote Plaketten.
Bei den 1600er sind auch die Getriebe noch etwas robuster gebaut als bei den 1700er. Damals war halt noch UDSSR und kein marktwirtschaftlicher Zwang billig zu produzieren.
Allerdings solltest du dich dann mal intensiv mit dem Thema Vergaser, Einstellung und Reparatur beschäftigen.


3.) Kraftstoff: Diesel, Benzin oder LPG?

Benzin!
Diesel Nivas sind in der tat selten, und eigentlich zu Schade für sowas.
Was willst du in der Inneren Mongolei mit nem LPG Tank? Der ist doch ab EU-Aussengrenze nur Totes Gewicht.
Passen zum Beispiel die LPG Einfüllstutzen in Usbekistan (gibt's da überhaupt welche?) auf deine deutsche LPG Anlage?
Ich denke es ist besser du investierst einen Bruchteil des Geldes in 20 Liter Bundeswehr Kanister.
Mit 4 Kanistern hast du knapp 2 zusätzliche Tankfüllungen dabei. Eine Reichweite von knapp 1000km.
Und die kannst du an jeder Feld Wald und Wiesen Tankstelle wieder befüllen.


Grundsätzlich:
Bevor du weiter planst.
Kauf dir ein Niva und schau erstmal ob das überhaupt ein Auto für dich ist.
Dann kannst du auch viel besser abschätzen, ob du dir und deinem Auto eine solche Strecke zutraust.
Übrigends ist Morgen Abend in Dachau wieder Lada Stammtisch.
Thread findest du unter "Treffen"
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tulpinchen
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Re: 30.000km mit einem Niva bis nach Japan => Info + Fragen

Beitrag von tulpinchen »

...und ich hab' neulich noch überlegt, ob ich wohl mal versuchen soll, bis nach Holland zu fahren. k..

Ist nicht bös' gemeint, Iwan, mir gefällt Deine Idee. Inwieweit Du Dir "mitten im Nichts" selbst zu helfen weißt, kannst Du nur selbst beurteilen.

Grüsse, Katja.
Lada 4x4 - BJ 2014
Zebra im RAL1019-Kleid mit Prins und Faltdach.
ikletti
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Re: 30.000km mit einem Niva bis nach Japan => Info + Fragen

Beitrag von ikletti »

Zarox hat geschrieben:Wenn du einen Gebrauchten kaufst, gilt es in der Regel erstmal einen gewissen Wartungsstau aufzuholen.
[...]
Das Werkstatthandbuch solltest du dir in jedemfall beschaffen, genauso wie einen gut sortierten Ratschenkasten und sonstiges Werkzeug.
Mit mehr als einem Jahr Zeit wäre der Kauf eines Gebrauchten und die Duchführung aller anstehenden Arbeiten in eigener Regie wohl die beste Vorbereitung für diese Reise. Das nötige Wissen hierzu findet sich hier im Forum. Das richtige und benötigte Werkzeug sammelt sich in dieser Zeit dann ebenfalls an.
Alle sagten: Das geht nicht. Dann kam einer, der wusste das nicht und hat's gemacht.

1700er BJ 2009
Stanislaw.Petrow
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Re: 30.000km mit einem Niva bis nach Japan => Info + Fragen

Beitrag von Stanislaw.Petrow »

tulpinchen hat geschrieben:...und ich hab' neulich noch überlegt, ob ich wohl mal versuchen soll, bis nach Holland zu fahren. k..
Du warst doch bei Christian, dachte das wäre Holland ö.,

Neben dem ganzen technischen ist aber noch soo viel zu beachten. Die ganze Routenplanung inkl. vorab Infos über z.B.: Wo brauch ich Schmiergeld, wo lauern Gefahren, Visafallen etc.
Hier ist mal jemand mit einem Niva ca. 25000 km gefahren:
http://www.ronald-prokein.de/kaeltepol-statistik.htm
http://www.ronald-prokein.de/kaeltepol-thema.htm
Videos:
http://www.ronald-prokein.de/kaeltepol-videos.htm
http://www.youtube.com/user/SibirienTV/videos

Wenn ich mir da die 'Tanken' ansehe, brauchts wohl kein LPG.
Zwickl
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Re: 30.000km mit einem Niva bis nach Japan => Info + Fragen

Beitrag von Zwickl »

wLADAmir hat geschrieben: a) daß Du noch ein paar Wochen im Forum lesen solltest. Alle Deine Fragen wurden schon ausgiebig behandelt, bis auf das Reiseziel Japan
b) daß Du Dir bald einen Niva entsprechend Deiner finanziellen Möglichkeiten zulegen und an diesem Wartung, Reparatur und Innenausbau üben solltest.
Oh ja, das werde ich auf jeden Fall machen, denn es gibt viel zu lernen und zu begreifen. Dass Theorie alleine einem nichts bringt, erst recht nicht mitten im Nirgendwo, ist völlig klar. Das ist auch der Grund wieso ich mich schon jetzt bei euch angemeldet habe, denn die Zeit von 1,5 Jahren ist nicht sehr lange und vergeht doch recht schnell :-(
Möchte mir hierzu in den nächsten 4 - 8 Wochen einen Niva zulegen, falls der Richtige gefunden ist.


@Zarox:
Danke für deine umfangreichen Antworten. Werde mir die 1600er mal im Auge behalten. All zu viele gibt es davon leider nicht.
Ok, du hast Recht, dass LPG in der Mongolei und ähnlichen Ländern keinen Sinn macht, ist aber in Europa ein echter Vorteil, falls das Fahrzeug danach weiter gefahren sollte.
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wLADAmir
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Re: 30.000km mit einem Niva bis nach Japan => Info + Fragen

Beitrag von wLADAmir »

Zwickl hat geschrieben: denn die Zeit von 1,5 Jahren ist nicht sehr lange und vergeht doch recht schnell :-(
Möchte mir hierzu in den nächsten 4 - 8 Wochen einen Niva zulegen, falls der Richtige gefunden ist.
Wahre Worte. Wenn Du einen im Blick hast, frag vor dem Kauf nochmal nach, vielleicht kann ein er-fahrener Forist Dich begleiten.

Gruß,

Tobias
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Niva Kosak, Bj 1992: Jakov, unverbastelter 1600er mit Löchern in Dach, Arschbacken und Auspuff aber 2 neuen Schwellern
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Zarox
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Re: 30.000km mit einem Niva bis nach Japan => Info + Fragen

Beitrag von Zarox »

Zwickl hat geschrieben: ...
@Zarox:
Danke für deine umfangreichen Antworten. Werde mir die 1600er mal im Auge behalten. All zu viele gibt es davon leider nicht.
Ok, du hast Recht, dass LPG in der Mongolei und ähnlichen Ländern keinen Sinn macht, ist aber in Europa ein echter Vorteil, falls das Fahrzeug danach weiter gefahren sollte.
Ich würde wenn überhaupt, die Gasanlage nach deiner Rückkehr verbauen lassen.
1.) weisst du nicht, ob es dein Fahrzeug überhaupt bis zurück schafft, oder ob du den irgendwo in Asien verhökern willst oder musst.
2.) Hast du ein Gewichtsproblem.

Der Lada wiegt je nach Ausführung um die 1200kg leer.
Zulässiges Gesamtgewicht liegt bei 1610kg.
Du hast also nur 400kg Zuladung.
Jetzt rechne davon mal dich, deine Freundin, einen Dachkorb (den wirst du brauchen), einen Unterfahrschutz bis übers VTG ab.
Dann rechnest du die Rückbank drauf (die fliegt raus, den Platz wirst du für anderes brauchen).

Du merkst also, dass du gewichtsmässig nicht viel Spielraum hast, und eigentlich unter Garantie überladen sein wirst.
Willst du da nochmal 60kg (oder was wiegt nen leerer Unterflurtank + Gasanlage?) für nen Tank opfern, der dir auf der Reise nix bringt ausser Verschleiss und Verbrauch zu fördern?
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wLADAmir
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Re: 30.000km mit einem Niva bis nach Japan => Info + Fragen

Beitrag von wLADAmir »

Zarox hat geschrieben: der dir auf der Reise nix bringt ausser Verschleiss und Verbrauch zu fördern?
@ Haase: Darf ich? Danke!
@ Zarox: Seit wann fördert eine Gasanlage den Verbrauch?
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Zarox
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Re: 30.000km mit einem Niva bis nach Japan => Info + Fragen

Beitrag von Zarox »

Wenn ich nen leeren Gastank samt dranhängender Gasanlage 30.000km durch die Welt spazieren fahre, was meinst du wieviele Liter Benzin du wegen dem zusätzlichen Gewicht bei jedem Anfahren mehr durchgezogen hast?
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wLADAmir
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Re: 30.000km mit einem Niva bis nach Japan => Info + Fragen

Beitrag von wLADAmir »

Unter der Voraussetzung, daß man "da draussen" kein Gas tanken kann, hast Du recht.
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Re: 30.000km mit einem Niva bis nach Japan => Info + Fragen

Beitrag von christian@nivatechnik.de »

Außerdem ist eine Gasanlage eine zusätzliche, mögliche Fehlerquelle :idea:

Zumal eine ungeregelte Venturi auf einem 1600er.
Bei Vergaser-Motoren gehört eine gute Portion Gas-Erfahrung dazu. Basierend auf Auto-Wissen aus den 70ern.

Das erscheint mir unrealistisch, sich das als grundlegend Unwissender auch noch anzueignen.

Antriebswellentausch, Traggelenke und Bremsanlage sind schon umfangreich genug.


Ich würde in diesem Fall auch eher das Modell nehmen, daß seit 14 Jahren gebaut wird. Den MPI.
Empfehlung: Euro3 ... also bis 2006

Preiswert einkaufen. Dann in Ruhe aufbauen.
Da hast Du dann bereits einmal das Fahrwerk neu gemacht, Kupplung und Zwischenwelle getauscht und die Kardanwellen überholt.
Die Bremsanlage sowieso...
Krümmer schweißen und Wapu, Lima, Anlasser...ein paar Sensoren...

Mit dieser Erfahrung im Rücken, kann Dir nichts mehr passieren!

Kann aber sein, Du bleibst dann daheim :wink:
Gruß christian@nivatechnik.de

21011 Bj.77+78/21044 Bj.96/2108 Bj.97/2109 Bj.96/2121 Bj.91+11/Ford SN95 Bj.96/U3Bj.04/Thunderbird Bj.65/Oldsmobile Delta88 Bj.69
Zwickl
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Re: 30.000km mit einem Niva bis nach Japan => Info + Fragen

Beitrag von Zwickl »

@Zarox:
:-) da kommt wirklich eine stattliche Summe dabei heraus mit einem leeren Gastank durch die Gegend zu schippern.
Ok, so werde ich mich auf einen Benziner konzentrieren.

Was das Dachau-Treffen angeht: Ich versuche heute früher von der Arbeit zu kommen und vielleicht schaff ichs ja rechtzeitig zum Treffpunkt zu erscheinen.

@Christian:
So wie ich das aus deinen Zeilen herauslese, würdest du eher einen Niva suchen, der von der Substanz her in einem guten Zustand ist, aber von den Einzelkomponenten in "Schuss" gebracht werden muss um alles zu erlernen?
Hab mir ein paar Bilder vom 1600er angesehen und der schaut einfach nur schön aus, vom Innenraum her. Leider gibt es nicht sehr viele davon.
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