DER ULTIMATIVE"GAMMEL-THREAD"dem Rost keine Chance

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LadaFahrer
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Radläufe verzinnen

Beitrag von LadaFahrer »

Hallo an Alle,

war grad mit meinem Niva bei einem Karosseriebauer, der sich meine Radläufe mal angeschaut hat. Er sagte mir, das Verzinnen der Läufe wäre die nachhaltigste Variante, gegen den Rost. Das heißt Lack abschleifen, anschließend verzinnen, grundieren und neu lackieren. Was meint Ihr dazu?

LG Michael
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christian@nivatechnik.de
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Re: DER ULTIMATIVE"GAMMEL-THREAD"dem Rost keine Chance

Beitrag von christian@nivatechnik.de »

Unterm Zinn kann es genausogut rosten , wie unter Spachtel . Verzinnen tu ich nur bei neuwertigen Blechen. Ist schon der Rost dringewesen, verstärkt das Flußmittel des Zinn´s noch die Tendenz zum unterrosten.
Meine Antwort: teuer, aber überflüssig.
Gruß christian@nivatechnik.de

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ikletti
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Kontaktkorrosion

Beitrag von ikletti »

Ich habe hier mal ein schönes Beispiel für Kontaktkorrosion: Ich habe gestern meine Aussenspiegel demontiert, die sind jetzt ein halbes Jahr alt. Der Spiegelhalter ist aus Alu-Guss, genau wie das runde Lagerstück. Der Streifen ist aus Stahl, die Schrauben auch. Das Ergebnis sieht dann so aus:

Bild

Bild

Bild
Alle sagten: Das geht nicht. Dann kam einer, der wusste das nicht und hat's gemacht.

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Fisch
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Re: Kontaktkorrosion

Beitrag von Fisch »

ikletti hat geschrieben:Ich habe hier mal ein schönes Beispiel für Kontaktkorrosion: Ich habe gestern meine Aussenspiegel demontiert, die sind jetzt ein halbes Jahr alt.
Schöne Bilder. Ist bei mir ganz genauso...

Das witzige an der Sache ist, dass das "Festgammeln" hier auch Vorteile hat. Meiner legt jetzt ab 110km/h endlich nicht mehr die Ohren an. Sprich die Standard-Spiegel klappen nicht mehr ein. 8)

Werde die Dinger im Frühjahr aber wahrscheinlich trotzdem großzügig innen mit Hamerite "einmumpen". Das beugt dann Rost und Ohrenanlegen vor. :wink:
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LadaFahrer
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Re: DER ULTIMATIVE"GAMMEL-THREAD"dem Rost keine Chance

Beitrag von LadaFahrer »

Hallo Christian,

was würdest Du denn an der Stelle gegen den Rost machen. Die Radläufe fangen genau von unten an der Falz an zu rosten. Noch gehts, aber besser wirds auch net. Habe das ganze mit Mike Sanders einbalsamiert, aber auf Dauer ist das auch keine Lösung.

LG Michael
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st.alban
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Re: Kontaktkorrosion

Beitrag von st.alban »

Fisch hat geschrieben:Werde die Dinger im Frühjahr aber wahrscheinlich trotzdem großzügig innen mit Hamerite "einmumpen". Das beugt dann Rost und Ohrenanlegen vor. :wink:
na dann viel erfolg! :roll:
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rollator
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Re: DER ULTIMATIVE"GAMMEL-THREAD"dem Rost keine Chance

Beitrag von rollator »

mit Hamerite "einmumpen". Das beugt dann Rost und Ohrenanlegen vor.
Dem "Ohrenanlegen" ja _..,
Dem Rost nur, wenn Du dazu einen Rosenkranz und vier Vaterunser betest und bei Vollmond eine schwarze Katze hinter dem Friedhof beerdigst. :mrgreen:
Hammerite ist nicht so der Hammer wie's tönt :evil: (aber Glaube versetzt ja bekanntlich Berge _.., )
Wenn Du wirklich Ruhe haben willst, bohrst Du Dir ein neues Klemmblechle aus eloxiertem Aluminium (z.B. aus einem alten Türschild o.ä.)
und verwendest rostfreie Schrauben.
Gegen das zu leichtgängige Verdrehen kannst Du dann immer noch z.B. ein Stück Isolierband auf die Kontaktfläche kleben.
Lada Niva ; 1.7i ; 2001 , Aebi TP1000 ; 1969 , Subaru Impreza 1.6 ; 1999
Renault Espace 2.0T ; 2009 , Alfa Romeo GTV6 2.5 ; 1986 , Mercedes A160 ; 1999
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christian@nivatechnik.de
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Re: DER ULTIMATIVE"GAMMEL-THREAD"dem Rost keine Chance

Beitrag von christian@nivatechnik.de »

LadaFahrer hat geschrieben:Habe das ganze mit Mike Sanders einbalsamiert, aber auf Dauer ist das auch keine Lösung.
Wieso nicht?
Schick mir mal ein Bild von der Stelle.
Gruß christian@nivatechnik.de

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emander
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Re: DER ULTIMATIVE"GAMMEL-THREAD"dem Rost keine Chance

Beitrag von emander »

Hallo zusammen,

mein NIVA ist jetzt knapp ein Jahr alt und ich möchte im Bereich des Unterbodens und der Radaufhängungen (Lenker / Federbeine etc.) ein wenig den U-Schutz ausbessern. Nach dem vielen Streusalz im Winter sind da bereits kleinere Roststellen, unter anderem auch an dem Schutzblech. Will nur ausbessern, nicht komplett neu machen. Einfach U-Schutz drunter taugt wohl nicht, weil es darunter dann weitergammelt. Aber wie wäre es mit Mike Sanders? Was macht Ihr da? Soll auch nicht zu aufwändig werden und bei MS-Fett brauche ich doch den Flugrost nicht abschleifen.

Gruß
D. Rittinghaus
Niva Bj. 05-2009
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st.alban
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Re: DER ULTIMATIVE"GAMMEL-THREAD"dem Rost keine Chance

Beitrag von st.alban »

sanders ist immer gut! :D heiss machen und lospinseln! (wie bei ner... ok, lassen wir das!) :mrgreen:
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emander
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Re: DER ULTIMATIVE"GAMMEL-THREAD"dem Rost keine Chance

Beitrag von emander »

st.alban hat geschrieben:sanders ist immer gut! :D heiss machen und lospinseln! (wie bei ner... ok, lassen wir das!) :mrgreen:
Nee, also das will ich jetzt schon genau wissen .,.

LG
Daniel
Niva Bj. 05-2009
roadrunner
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Re: DER ULTIMATIVE"GAMMEL-THREAD"dem Rost keine Chance

Beitrag von roadrunner »

Halo Nivaschrauber,
AHK ist nun montiert, jetzt soll es an die zusätzliche Hohlraumkonservierung und den Unterbodenschutz gehen.
Als Vorbehandlung wollte ich Fluid Film Liquid A1 in die Hohlräme bringen und sobald die Außentemperatur simmt mit Mike Sanders weitermachen. MS soll zusätzlich für den Hohlraumschutz und als Unterbodenschutz Verwendung finden. Ist dies der richtige Weg und sind hier 8 kg MS ausreichend? Vertragen sich Fluid Film und MS untereinander? Wie reagiert der vorhandene Unterbodenschutz?
Druckbecherpistole, Kompressor, Hohlraumsonden, Pinsel und Korrosionsschutzanleitung "Rostlos glücklich" _.., liegen bereit.
Niva wird auf Auffahrrampen gefahren und unter das Fahrzeug lege ich einen alten Teppichboden als Auffangmatte.
Zuletzt sollen dann die Hohlräume vom Innenraum aus konserviert werden.
Ist dies die richtige Vorgehensweise?
Bin dankbar für eure Tipps und Anregungen und freue mich auf die Antworten!
Grüße aus Duisburg
Volker
Lada 4x4 Niva M 2121 DE, € 5, Sondermodell Safari-Dekor, Bj.: 10/11, Dotz 195/80R15, Trittbretter, Frontschutzbügel, AHK 1,9 to, MS gefettet von Christian und Peter
ikletti
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Re: DER ULTIMATIVE"GAMMEL-THREAD"dem Rost keine Chance

Beitrag von ikletti »

Hallo Volker,

ich habe bei meinem rund 12 kg Fett drin. Wenn mich mein Gedächtnis nicht im Stich lässt haben Andere auch meist um die 10 kg verarbeitet. Der Teppich als Unterlage ist in so fern eine blöde Idee, weil er evtl. das Fett aufsaugt. Wenn Du eine dickere Folie nimmst kannst Du alles was runtertropft wiederverwenden. Das wird beim Teppich schwierig ...
Alle sagten: Das geht nicht. Dann kam einer, der wusste das nicht und hat's gemacht.

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Timo
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Re: DER ULTIMATIVE"GAMMEL-THREAD"dem Rost keine Chance

Beitrag von Timo »

Hallo,

würde gerne mein "Wasserproblem" von Seite 7 dieses Threads nochmals aufwärmen/ergänzen. Es empfiehlt sich dort kurz das Bild/die Geschichte anzugucken.

Hier nochmals kurzer Überblick: Bevor der Niva überhaupt Regen sehen konnte, hatte er schon Hutzen auf der C-Säule.
Trotzdem hatte ich nach Regen etwas Wasser im hinteren, rechten Radkasten. Nach etwas suchen musste ich feststellen, daß die Abdeckung der Entlüftung an der Karosserie werksseitig hinten rechts nicht dicht war. Also abgedichtet.
Ich wähnte mich siegessicher.
Pustekuchen: Nach Regen immer noch Wasser im Radkasten. Nach suchen und beobachten, konnte ich feststellen, daß an der Stoßstelle C-Säule/Radkasten/Hinterteil (direkt unter dem Ende der Regenrinne) ein Loch war. Es war nicht ganz zugeschweißt, und der Lack hats nicht dicht gemacht. Wasser, welches also von der Rinne runterkam, wurde durch die Kapillarkräfte reingeleitet. Konnte man im Kofferraum sitzend schön beobachten. Tropfen für Tropfen.

Bild
Hier die Stelle von außen (ist aber linke Seite !)


Bild
Hier die Stelle von innen.

Also abgedichtet, und ich habe mich gefreut, bald im Forum zu posten.
Pustekuchen !
Nach Regen immer noch Wasser drin. ARRRGH !

Diesmal musste ich lange suchen. Der Hochdruckreiniger brachte es ans Licht. Nee - ehrlich gesagt FluidFilm NAS.

Zunächst hatte ich die Gasanlagentankstutzenentlüftung (welche als Gummischlauch durch die Ablaufstopfen guckt) in Verdacht. Deswegen erstmal den Stopfen selbst dick mit PermaFilm abgedichtet.
Zur genaueren Inspektion an dieser Stelle fett mit dem Hochdruckreiniger drauf. Schlauch+Stopfen waren dicht, aber es war Wasser im Radhaus. Schön verspritzt.
Die Gasleitungsdurchführung hatte ich vor Wochen schon dicht gemacht.

Nachdem ich nachts ne Lampe in den Radkasten gelegt, und von außen geguckt habe, sah ich, daß die Stoßstangendurchführung Wasser reinlassen könnte. Das müsste dann aber über den hinteren Schweller in den Radkasten laufen.

Naja, am nächsten Tag abe ich das heftig gereinigte Fahrzeug im Bereich der Ablaufstopfen schön mit FluidFilm NAS behandelt (in alle Ritzen gepustet) und dann dick PermaFilm draufgesprüht.

Als ich dann in den Radkasten gelinst habe sah ich dies:

Bild
Das ist FluidFim NAS !!
Na, wie kommt DER denn da hin ???

Wollt ihr die Stelle mal von außen sehen ?
Bild

An der gepunkteten Stelle ist eine Naht/Falz/Stoßstelle. Das muß der Verursacher gewesen sein. Während der Fahrt bläst da nämlich auch Wasser dagegen.

Seit ich dort g´scheit mit PermaFilm gearbeitet habe gabs einige Regentage, einige bewusst gefahrene Pfützen, aber kein Wasser im Radhaus !

Grüßle

timo
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"Steh auf und geh auf die Straße [...] die hinabführt und öde ist, [...] geh hin, und halte Dich zu diesem Wagen !"
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Timo
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Re: DER ULTIMATIVE"GAMMEL-THREAD"dem Rost keine Chance

Beitrag von Timo »

Hochmut kommt vor dem Fall.

Vergesst was ich geschrieben habe. Nach dem nittel-kräftigen Regen gestern sah ich heute früh Wasser im Radhaus !
Es ist ja zum Verrückt werden.

Der Wagen wurde während und nach dem Regen nicht bewegt (außer von der Straße in die Einfahrt).
Zur Sicherheit heute früh ne Pfützenfahrt gemacht: Alles trocken.

D.h. die Soße muss von oben kommen. Woher ??? Keine Ahnung.
Das schreit ja (mal wieder) nach der Wasserschlauch-Methode.

Grüßle

timo
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