Jetzt, nach 2089km hab ich endlich Zeit noch etwas vom Einbau zu berichten und einen ersten Fahrbericht
Wie schon geschrieben kam ich ja nicht, wie geplant, aus eigener Kraft und bei Tageslicht an, sondern nur, durch Rolfs Hilfe, am Hänger und mitten in der Nacht.
Da ging nix mehr, noch gut gestärkt und bei Bier gequatscht.
Am nächsten Tag ging es dann (für mich

) zeitig ans Werk.
Zuerst mal Motor freilegen und entleeren. Dann kam auch schnell der Galgen und schon hing das Ding und Niva stand Hochbeinig da.
Die Gelegenheit genutz und ganz gemütlich Umlenkbock sowie mittlere Lenkstange getauscht. Vorderdiff kam auch gleich raus.
Jetzt mußten wir noch die Schwungscheibe aber zuerst die Riemenscheibe vom Motor lösen. Ganz schön widerspenstig
Zwischendurch noch Teile und Schrauben kaufen, Anhänger zurückbringen, innere Gelenke erneuern usw. und schon war es wieder dunjek und der Magen knurrte.
Nach guten Pljeskavica ging es voller Elan wieder in die Garage.
Galgen war frei, alles nötige Ummontiert- also rein mit dem Murrl
Gesagt getan noch vor Geisterstunde war alles fest und sicher platziert

- also quasi die wohl schon vierte Hochzeit meines Nivas...aber wer weiß das heut zu Tage schon noch so genau
Tipp: beim Motoreinbau ist es von großen Vorteil die mittlere Lenksatnge zuvor zu entfernen- eine Seite reicht. Ja, genau die die wir gerade erst festgemacht hatten

Aber beim ersten mal darf das schon passieren
Für ein erstes Anlassen fehlten mir dann doch die Nerven und Mut, besser erstmal etwas drüber schlafen- und im nach hinein war das auch gut so
Samstagmorgen kam der große Moment näher

... aber zuerst noch Galgen zurück, ein paar Teile besorgt und alles angeschlossen.
Es war bald Mittag als Rolf mich ans Zündschloß dirigierte...

... und nix

Anlaser schaffte es nicht wirklich den Motor in Bewegung zu bekommen. Erster Verdacht- Batterie schwach. Davon hab ich ja genug- also nach der Reihe alle drei angehängt. Nur ganz langsam und mit gut warmen 35mm² Kabeln ging es vorran. Meine 200 Amp Sicherung vom Anlasser ging auch flöten- das gab es noch nie. Selbst bei -20°C kam der Motor bisher äußerst schenll und ohne Erwärmung von Kabeln.
Da passt was nicht.
Nochmal alles geprüft und weiterhin Ratlos. Rolf ruft Verstärkung (Cile). Keine fünf Minuten war er schon da un dlauschte dem erbärmlichen Startversuchen. ZKD auf und noch mal alles prüfen. Past alles- ist ja auch alles neu

Noch einen Blick auf den alten Motor... da kam die Erleuchtung

. -
Riemenscheibe ab!
Ok, wird gemacht...

wie soll die denn eingebaut gelösz werden. Mit pefekter Kombination von Gefühl, Kraft und vorallem Erfahrung war sie schon wenige Minuten mittels Hammer und Eisen lose. -
Jetzt starte noch mal! Ich doch schon etwas nervös setzte an und

er kam sofort und ohne Anstrengung. Ich konnte es mir nicht erklären wieso die Riemenscheibe den Motor bremste- wisst ihr es?
Die Riemenscheibe wird mit mittiger Mutter der Größe 37 direkt an die Kurbelwelle geschraubt. Um Ölaustritt zu verhindern befindet sich direkt hinter ihr ein Simering. Dieser ist außen nicht aus Gummi sondern Metall. Der Verkäufer im Teileladen sollte das gwußt haben, hatte diese aber nicht lagwernd und gab so die ganz identischen mit. Jeoch sind die außen nicht aus Metall. Und genau das ar das Übel.
Ich wäre da wohl nie drauf gekommen

Ein einziger kleiner Simering hat also eine 200 Amp Sicherung zum Schmelzen gebracht und dann, nach Überbrückung selbiger, 35mm² Kabel heiß werden lassen.
Teil besorgt (der arme Verkäufer

) und dann ging es ganz schnell. Zündung einstellen, Kühler füllen und schon lief das Uhrwerk

.
ABER fertig waren wir noch lange nicht- fehlte doch der komplette vordere Antrieb samt Fahrwerk
Rolf hatte früh morgens, als ich noch mit dem erwachen kämpfte, schon vor gearbeitet und so musste nur noch eingesetzt werden. Durch Rolfs Erfahrung hierbei ging das flott vorran und schenll aren alle Halterungen geschweisst. Gegen 21 Uhr bekam ich dann weiche Knie- die erste Testfahrt stand an
Schon beim ersten mal Schaten konnte ich den ruhigeren Antrieb spüren

und Motor lief brav dahin. Temperatur ganz stabil und keinerlei Vibrationen vom Antrieb.
Also noch mit breiten Grinsen ins Bett
Nächster Morgen dann nichts wie weg von Rolf

... Tut mir wirklich leid das ich so kurz und stressig da war
Um 10 ging es los, auf zu Gregor
So war der Einbau, jetzt folgt gelich ein kurzer Fahrbericht

-Gruß Jakob
Niva 1600 2121-1 Bj.86, R.I.P. / Kalina 1400 1117 Bj. 11, ca.185tkm / Wachsam sein tut weh ohne Tatendrang