Pamir- das Dach der Welt

wenn irgendwo was los ist, ihr auf Reisen wart oder einen passenden Anhänger für eure Touren habt...

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powdersnow
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Re: Pamir- das Dach der Welt

Beitrag von powdersnow »

Tag 4- von Karakul nach Yashukul:

Zu erwähnen ist noch das die auf den Bildern oft zu sehenden Stromleitungen auch noch aus der Udssr stammen, und längst an einigen Stellen unterbrochen sind. Foto usw. laden klappte trotzdem, und bis ca. 23 Uhr flackerlten auch ein paar Leds vom Blafon. Alles Dank Solarzelle und zwei Bootsbatterien.
Noch am Abend wurde nach heftiger Diskussion ein zusätzliches Fahrzeug gesucht und gefunden. Ein großer Landcruiser, also gute 10 Klassen besser als ein funktionierender Starex wäre, kam extra noch angereist. o..
Da der Automatikstarex gerade so noch fahrbar ist- ohne Zuladung- ist der Plan das der arme Serik ("Dolmetcher" aus Kirgistan) alleine nach Dushanbe vor fahren soll um, mal wieder, allerlei richten zu lassen. :roll: Der höchste Pass liegt direkt vor uns, und auch danach gehts stark gebirgig bis direkt vor Dushanbe weiter, fast 1300km und ca. 45.000 Höhenmeter!


Kaltstart klappte tatsächlich nach ca. 90 Sekunden Dauerorgeln. :? Nach dem der Leerlauf über 100 (nein meine nicht 1000, sondern 100!) gegangen ist und man im Hof wieder mehr als 10cm weit sehen konnte probierten wir den Wagen in Bewegung zu setzen. Vergeblich. Egal wie lange voll am Gas, die Drehzahl kam nicht hoch und die Kraft reichte nicht zum losrollen- im Ebenen k..
Mit der Untersetzung klappte es dann doch noch... gerade so. Die leichte Auffahrt zur Straße hin klappte erst beim zehnten Versuch, mit vieeeel Anlauf. ö.,
So begab sich Serik auf den Weg, mit dem selben Tagesziel wie wir, aber früher startend.

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Streckendaten: 272km, Aufsteigend: 2870m, Absteigend: 3056m (Daten auch bei den ersten Tagen ergänzt 8) )

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Anfangs gehts dem See entlang, jetzt am Morgen tief blau gefärbt. (,..

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Blick zurück, wie auch am Bild zuvor sieht man gut den für viele wieder vorbildlich gewordenen Meterhohen Stacheldrahtzaun zur Grenzbufferzone hin. Für die große Tierwelt, von Bär bis Wolf, ja und auch dem Pamir- Argali (gerne auch Marco Polo Schaf genannt) nicht sehr praktisch. Es gibt aber inzwischen immer wieder aufgeschnittene offene Stellen. omm

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Ein wunderbarer Morgen .v.
Ganz im Gegensatz zu Gestern fast windstill und gute Fernsicht.

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Leider habe ich noch immer die selbe Kamera, inzwischen viel zu staubig innendrin. Das schluckt auf vielen Fotos Farbe. ((..

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Der gute Firdaus neben seinem Toyota. Auch er hatte uns spontan seine Hilfe zugesagt und ist 1400km von Dushanbe angereist. In viel zu kurzer Zeit, so kämpft er den ganzen Pamir hindurch mit der Höhe und verkühlt sich.
Der "kaputte" Starex ist inzwischen schon am Pass oben angekommen, ohne Probleme. Das große Glück ist das hier keine Serpentinen sind, man also stets über 2000 U bleiben kann. uuuu

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Ein letzter Blick auf den beeindruckenden Karakulsee. ii..

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Um Platz zu schaffen bin ich sehr gerne bei Firdaus mitgefahren. ,,..

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Als Beifahrer Faradyn, unser tajikischer Dolmetscher den ich wie Serik schon von 2015 kannte, so gab es viel zu reden. .,.

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Die Straße ist hier fast drei Spuren breit, die zu sehenden Wellen sind auf der gesamten restlichen Breite stärker ausgeprägt. Da bleibt, je nach Fahrzeug, nur ganz langsam, oder darüber hinweg zischen. Was der perfekt gepflegt dastehende Landcruiser macht ist klar, wir mit toten Federn hinten und vier sterbenden Stoßdämpfern mit abgefahrenen Winterreifen fuhren wie betrunken umher, und fanden doch selten Schlupflöcher. Über 50km/h kommen wir selten mal, und immer nur ganz kurz.

Immer wieder Yaks nahe der Straße, an den Hängen rundum sogar meistens.

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Vom aussehen stehen die Yaks für mich deutlich über den unsrigen feinen Muhkulis... :P

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... doch der Geruch ist schon so richtig gewöhnungsbedürftig. Es ist inzwischen wieder richtig windig, doch auch 50 Meter gegen den Wind hat man die Herde deutlich in der Nase. Vor allem da es hier quasi nie regnet, nur im Winter ab und zu bissl Pulver, sind die äußerst voluminösen Felle der Yaks gute Geruchsträger... _::

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... trifft auch auf viele Hunde hier zu. Zum Schwimmen reicht das Wasser hier selten, und in den salzigen Karakulsee geht kein Yak freiwillig. _..,

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Links an den Hängen haltet sich noch der nächtliche Neuschnee. .v.

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An den Hängen mit direkterer Strahlung hält sich der Neuschnee noch nur auf Gletscherunterlage.

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Neben den ewigen Kilometern mit Wellblechbelag gibt es immer wieder irgendwann mal unterpülte Brücken, oder Hangrutschungen welche umfahren werden. So entsteht mit der Zeit automatisch eine Ersatzstraße. :idea:

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Im ganzen Pamir dürfte es nur eine Hand voll schweres Gerät geben, echte Straßenmeisterei, wie zB im vergleichbaren Ladakh/ Indien oder Hunza/ Pakistan sehr präsent, sucht man hier vergeblich.

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Hier wird noch gewartet mit dem Abbau der Yurten, erst wenn der Strom an Radfahrern abebbt wird dieses Home Stay Inn umgesiedelt.

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Auch Wüstenlack ist im Pamir vertreten, an wingeschützten Stellen besonders trockener Vorberge.

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Pamir ähnelt topografisch am ehesten Tibet, von diesen völlig vergletscherten Hochebenen gingen die großen Auslassgletscher, viele hunderte Kilometer lang, aus. Die gesamte Landschaft ist also, wie auch in bei uns, auf die Eiszeiten zurück zu führen... von riesigen Seen in Meteoritenkratern mal abgesehen. _..,

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Diese feinen Rampen möchte ich nirgends in der ehemaligen udssr missen müssen. omm

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Auch wir erreichen den Pass, jetzt folgt noch der letzte Sattelanstieg.

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Suchbild wäre falsch, mehr ein Bildschirmtestbild. Wer hier den im folgenden Bild zu sehenden Jeep findet hat womöglich auch Adleraugen. homm

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Wir kommen dem frischen weißen Gold immer näher omm

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Prompt ganz kurz vor unserer Passbezwingung kommt uns ein Niva entgegen. So schnell das ich ihn trotz schneller Reaktion kaum noch fotografieren konnte. :shock: Bei uns ging es gemütlich im ersten Gang hoch, aja, noch gar nicht gesagt: hier arbeitet eine drei Gang Automatik mit Overdrive :roll:

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Mit 4655 einer der höchsten Pässe der Welt, und er Höchste der Udssr.

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powdersnow
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Re: Pamir- das Dach der Welt

Beitrag von powdersnow »

Die folgenden Pulverschneebilder brauchen keinen Text üiiii üiiii

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Der Südhang ist auch hier auf über 4600m schon wieder schneefrei, der Boden taut aber nur noch oberflächlich auf.

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Blick zurück...

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... und auf ein breites Grinsen :mrgreen:

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Leider müssen wir nach kurzem Stopp weiter... auch weil viele wegen der Höhe jammern...

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... und der Schnee rückt wieder schnell auf Distanz :cry:

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Wir sehen das erste Dorf seit Karakul.

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Die Yakherden grasen die saftigen Almwiesen ab _..,

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Zusammenwarten auf einem Teilstück mit erhaltenem Asphalt kurz vor Murghab, der "Hauptstadt" vom Pamir.

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Auf beiden Bildern sind einige Yaks abgelichtet. homm

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Immer wieder sind solch löchrige Felsen zu sehen. Noch konnte ich nicht ergründen wie was warum... :?:

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Stadttor ,,..

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Murghab zeigte sich sehr Ladalastig, und noch paar UAZ. 8)

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Neben einer Tankstelle (die einzige im Pamir) gibt es sogar ein richtiges Hotel mit Zimmern. Und der Flughafen steht auch schon bereit... Pamir läuft ja Gefahr, wie schon viele Gegenden zuvor, durch mediengesteuerte Massenbewegungen geströmt zu werden. Also bitte die Fotos ausschließlich im überschaubaren Ladakreis belassen. :P

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Auch hier dienen die Stromleitungen nur noch den Vögeln, Phovoltaik ist viel zu sehen, und erste Kleinstwindräder.

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Nach dem wir die Lagerung als vorbildlich empfunden haben überzeugt auch die Betankung an dieser unlängst general sanierten Tankstelle sofort. ii.. .,. omm

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Auch hier gibt es eine betreute Wetterstation, somit im Pamir bald mehr als in ganz Deutschland wo nur noch auf automatisierte Stationen gesetzt wird... was mit Grund ist daß die Wettervorhersagen zwangsläufig stets mehr zur Raterei werden. Denn auch Automaten für Automaten gilt: "wer misst misst Mist", nur ohne Beaufsichtigung weiß keiner wann pl,,

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Der berühmte große Bazar in der Innenstadt.. wir füllen nach einer guten Mittagskrautsuppe mit Yakfleisch unsere viel zu geringen Trinkwasservorräte auf.

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Firdaus fährt sehr angenehm sanft vorrausschauend. Bis knapp vor Dushanbe erlebte ich bei ihm nur zwei Notbremsungen, auf dieser Strecke sehr wenig. omm 8)

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An der ersten Kontrollstelle seit unserer Einreise fotografiere ich natürlich sofort den schönen Nutzlada... samt Hinterradfelge. ,,..

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Der Fahrer freut sich als ich zu ihm gehe und bittet mich Anstarten zu Helfen, die Batterie ist tot. Geht ja bekanntlich blitzschnell doch auch nach den wenigen Metern fehlt mir zwei Minuten die Luft. ,,..

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Hier mal das Flagschiff unserer kleinen Gruppe von Vorne.

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Große Wiesenflächen ermöglichen hier das ganzjährige leben von vielen vielen Schafen und Yaks.

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Wie erst 2010 im Hunzatal, passieren auch im Pamir immer wieder verherrende Bergrutsche.
75 km von Murghab entfernt entstand 1911 durch ein Erdbeben der höchste natürliche Damm, seit dem eine tickende Zeitbombe für viele Millionen Menschen in Tajikistan, Afghanistan, Usbekistan und Turkmenistan.

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Hier sieht man einen geleerten ehemaligen Stauraum in kleinerem Massstab.

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Den letzten Abschnitt für heute mit noch einem Pass fahre ich mit Serik in der Automatikleiche. Solange wehemment zwischen 2100 und 2900 Umdrehungen gehalten fährt er sich fast brauchbar. ö.,

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Vom Pamir Highway weg geht es 30 Minuten über Sandpisten nahe dem See Yashukul in ein kleines verschlafenes Dorf mit einem Home Stay für uns.

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Eine Wettersationsdichte die seines Gleichen sucht, hier die nächste top gewartete völlig händische Station.

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Es folgen ein paar Eindrücke aus dem Dorf...

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Beim Begutachten des scheinbar zu verkauf stehenden Nivas werde ich zuerst von einem Hund abgedrängt...

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... schnell kommt der Zweite dazu...

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... und schon sind es Drei

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Nach genügend Streicheleinheiten ziehen sie weiter...

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... und ein Nachzügler folgt. Selten ein derart verfilztes Hundefell gesehen. Jedoch keinerlei Kratzspuren, Ungeziefer sucht man hier heroben ganzjährig vergeblich uuuu

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Der arme Serik hätte sich heute wirklich ein paar Bier verdient gehabt, doch der örtliche Supermarkt hat schon zu. Hätte aber eh nichts gebracht, in den Regalen liegen nur ein paar Äpfel, Zucker, Zahnbürsten und Kerzen. ii..

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Somit bleibt, nach dem alles an Bier und Vodka bereits geleert, nur noch Gin mit Sprite.
Mein in der Nacht bekommenes Fieber legt sich langsam wieder, alt werde ich heute trotzdem nicht.

Morgen werden wir den Pamir über einen Nebenpass Richtung Afghanistan verlassen...
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Re: Pamir- das Dach der Welt

Beitrag von christian@nivatechnik.de »

powdersnow hat geschrieben:Bei uns ging es gemütlich im ersten Gang hoch, aja, noch gar nicht gesagt: hier arbeitet eine drei Gang Automatik mit Overdrive
Ich wunder mich schon die ganze Zeit.... man kann eine Automatik schalten...auch in Asien. Wenn der Karren unter 2000U/min nicht fährt, fahr ich in der 1 an und schalte erst auf 2 , wenn der Drehzahlanschluß passt. Overdrive kann man ausschalten.
Gruß christian@nivatechnik.de

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Re: Pamir- das Dach der Welt

Beitrag von powdersnow »

christian@lada-ig.de hat geschrieben:.. man kann eine Automatik schalten...auch in Asien. Wenn der Karren unter 2000U/min nicht fährt, fahr ich in der 1 an und schalte erst auf 2 , wenn der Drehzahlanschluß passt.
Ja, das geht ganz gut, und ist auch oft notwendig. Aber hilft alles nichts wenn man aus dem Stand mangels Motorkraft untenrum nur mit schleifender Kupplung weg kommt/ kommen würde. Im Leerlauf hochdrehen und dann schnell auf 1 stellen geht nicht wirklich.
Aber Motorkraft hin oder her, im Gebirge, und erst recht in solchen Höhen, ist eine Handschaltung unersetzlich.

Gruß Jakob
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Re: Pamir- das Dach der Welt

Beitrag von christian@nivatechnik.de »

powdersnow hat geschrieben:mangels Motorkraft untenrum
das hat aber nichts mit der Automatik zu tun, sondern mit dem LMM oder den Druck/Unterdruck-Sensoren/Ventilen rund um den Turbolader
powdersnow hat geschrieben:Im Leerlauf hochdrehen und dann schnell auf 1 stellen geht nicht wirklich.
Natürlich nicht.
Gruß christian@nivatechnik.de

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Re: Pamir- das Dach der Welt

Beitrag von powdersnow »

christian@lada-ig.de hat geschrieben:as hat aber nichts mit der Automatik zu tun, sondern mit dem LMM oder den Druck/Unterdruck-Sensoren/Ventilen rund um den Turbolader
... oder dem mechanischen Zustand des Motorinnenlebens (Kompression völlig im Keller, enormer Ölverbrauch)
Betrifft ja beide Starex, mit Handschaltung lies sich aber stets Dank Kupplung und der Möglichkeit vorrauschauend Drehzahl zu Verwalten jede Situation meistern.

Ich hab nichts gegen Automatik, dort wo sie Sinn macht _..,


Gruß Jakob
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MaD
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Re: Pamir- das Dach der Welt

Beitrag von MaD »

üiiii wahnsinns Bildbericht...
...vielen Dank fürs teilen .v. ... üiiii
bis die Tage... Mad
________________________________________________________________________________________________________________
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Re: Pamir- das Dach der Welt

Beitrag von christian@nivatechnik.de »

powdersnow hat geschrieben:... oder dem mechanischen Zustand des Motorinnenlebens (Kompression völlig im Keller, enormer Ölverbrauch)
Betrifft ja beide Starex,
:roll: .. ohne Worte...
Gruß christian@nivatechnik.de

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powdersnow
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Re: Pamir- das Dach der Welt

Beitrag von powdersnow »

TAG 6 - von Yashukul nach Yamg


Nach einer weiteren Nacht mit Matratzenlagern mit recht wenig Tiefschlaf für alle begrüßte uns abermals die Sonne.
Serik startet in der Früh endgültig alleine los, direkt nach Dushanbe. Geplant sind zwei volle Tage durchfahren.
Nach dem die Gruppe beschloßen hat den Ruhetag im Pamir sowie den zweiten im Whakan Korridor zu streichen brechen wir ebenfalls recht früh auf, haben immerhin 150 km vor uns ö.,

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40, 50 km/h, mehr schaffen wir nicht im Schnitt. Landcruiser könnte mit >100 Schnitt fahren. Macht er auch oft. Mehrmals jährlich als Begleitfahrzeug für Motorradgruppen die in wenigen Tagen den Pamir umrunden (von Osch nach Osch) Dafür hjat er in seinen aus Dubai importierten Landcruiser mit insg. drei Tanks ausgestattet und das Fahrwerk auch richtig gut Pamirtauglich gemacht. .v.
Er hat uA auch schon Snowboarder aus Alaska im Jänner mit Schneeketten so weit möglich den Peak Lenin hinauf gebracht. Sie sind dann den restlichen Aufstieg in fünf Tagen maschiert, um danach in 20 Minuten ab zu fahren. üiiii üiiii
Winter im Pamir= Das möchte ich unbedingt mal erleben .v. omm omm

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Wir biegen direkt auf den Nebenpass (hauptsächlich von Touristen genutzt), verlassen also den Pamir Highway.

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Der Anstieg ist kurz und flach, in unsere Richtung. _..,
Wieder haben wir sehr gutes Wetter, nur paar Quellungen an den Bergen.

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Wie gewohnt staubige Wellblechpiste. Alle zwei Tage tausche wir die völlig vedreckten Luftfilter der Starex. Lüftungsfilter hatten wir zuletzt in Osch getauscht, nach ca. 5000km völlig zu. :roll:
Starex ist ein Platzwunder, für harten und staubigen Einsatz ist er aber in keiner Hinsicht konstruiert. Wo der überladene vollbesetzte Landcrusier gemütlich schwingend mit 80 dahinbraust, sind alle acht oberer und unterer Anschlaggummis beim 40km/h rollenden Starex ständig in Verwendung. pl,,

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Fatamorgana ii..

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Nein, schöner Bergsee mit leicht salzigen Geschmack.

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Zeit für eine kurze Pause...

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... bis uns dieser rasante chinesische Sattelschlepper einstaubte. .,.

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Am Hochplateu kamen wir in eine Schauerwolke mit festem Niederschlag. omm

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Nicht ergiebig, aber immerhin leichtes Ansetzen. Firdaus taugte der Schnee gar nicht und wurde sogar ein bisschen nervös. Er ist selbst noch nie im Schnee gefahren (in Großraum Dushanbe ist kurzer Schnee sehr selten, rundum ein wenig höher, liegen im Frühling oft mal mehrere Meter Schnee) und will es nicht hier und jetzt erstmals probieren...

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... dazu kam es aber (leider) eh nicht, bald waren wir wieder in der Sonne und der Schneefall zurück am Berghang.

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Die Passhöhe, neben einem kleinem See, ist kaum zu merken. Der Abstieg beginnt sanft, wird dann aber recht ordentlich und vor allem sehr lange. Von 4480 Meter geht es heute runter auf 2750 Meter.

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Auch hier sind die Almabtriebe von den Sommerweiden im vollen Gange, wie immer ertaunlich welch große Herden hier ausreichend Futter findet. (,..

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Hier erstmals nach den Yaks im Pamir wieder normale Rinder.

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Noch einmal kämpft sich der Schneeschauer bis in die Talmitte durch...

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... dahinter dann der erste Blick auf Afghanistan und die weißen Riesen Pakistans im Hintergrund.

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Ein weiteres Suchbild, wer findet die große Schafsherde? ii..

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In 30 Minuten sehen wir mind. 500 Schafe in dem kargen Tal. o..

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Wir kommen immer tiefer, und immer näher an Afghanistan.

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Afghanistan ist hier nur ca. 30km breit, die Berge im Hintergrund stellen die Grenze zu Pakistan dar.
Gleichzeitig ist hier auch die Grenze zwischen dem Gebirge Pamir und dem Hindukush. Dieser läuft im nördlichen Pakistan aus, wo es zu einem Zusammtreffen der drei größten Gebirge kommt: Hindukush, Karakorum, Himalaya.

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Es leben nur sehr wenige Menschen hier im nördlichsten Zipfel Afghanistans, und nur weiter flussabwärts ganzjährig. Der Talschluß, zugleich auch Grenze zu China, Tajikistan und Pakistan ist schon lange ein sehr großer Naturpark als Rückzugsort für viele vom austerben bedrohte Tierarten. Zum Glück trauen sich auch nur sehr wenige ausländische Jäger dort hin, so sind die Bestände stabil.

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Der Whakan Korridor ist ein Überbleibsel der Machspielchen zwischen England/ Indien und Russland. Eigentlich ist die ganze Region nach wie vor Eins, und zwar Badachschan. Die Bevölkerung ist jedoch seid jeher mehrheiltich Kirgisisch, ebenso im afghanischen Teil, es ist auch ein Sondergebiet Tajikistans in dem Kirgisisch Amtssprache ist.
Die Grenze bildet hier nur der Fluß Pamir.

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Sofort war mir der hübsche Schlüsselanhänger von Firdaus aufgefallen, später am heutigen Abend heutigen Abend wird er ihn mir schenken uuuu .v. omm

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Direkt an der Grenze angekommen folgen wir dieser über den schmalen Weg. Eine weitere Schafherde, bitte beachtet den linken Hirten, hab ich erst am Foto erkannt ,,..

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Bewuchs gibt es hier nur an windgeschützten Stellen, sehr wenig Niederschlag zusammen mit dem äußerst durchlässigen Boden lassen keinerlei Landwirtschaft zu. Erst weiter unten beginnt von Jetzt auf Gleich wieder Landwirtschaft.

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Die Staubwolke vom uns überholenden Landcruiser erkennt man trotz falscher Fokusierung. :mrgreen:

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Die allermeisten Radfahrtouristen fahren hier in oder aus dem Pamir. Diesen Streckenabschnitt ist natürlich der angehmste wegen dem geringen Verkehr... dafür auch sehr hart im Anstieg. Maximal 400 Höhenmeter schafft man mit dem Rad pro Tag hinauf, ansonsten gibt es Probleme mit der Höhe. Somit sind hier mindestens drei Nächte im Zelt nötig. Ebenso muß genügend Essen mitgefhrt werden, nur Wasser gibt es zum Glück ausreichend. Von der großen Hitze unten im Tal kommend ist es auch vom Klima her sehr anspruchsvoll, hier heroben hat es selten mal über 10°C, und stets windig.

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So wie hier zu sehen sind auch einige Frauen alleine unterwegs.

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Wie vom afghanischen Tourismuskomitee organisiert sehen wir schon bald die ersten Kamele. ii..

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Unser Weg verläuft einmal direkt neben dem Fluß, dann wieder mehrere hundert Meter oberhalb.

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Wir sehen das erste Haus auf afghanischer Seite, sogar mit Auto. Kann es nicht genau erkenne, ganz kann ich Chevy Niva nicht ausschließen :?: ii..

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Trotz der Wüstenhaften Umgebung wird der Fluß ständig größer, den vielen kleinen Zuflüßen aus den vergletscherten Bergen rundum sei Dank.

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An der ehemaligen Straßenmeisterei aus udssr Zeiten machen wir eine kurze Pause...

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... und sehen die ersten Büsche seit Osch. Im Winter kann es hier tagelang empfindlich kalt sein, inklusive gefrorenem Fluß. Schnee gibt es nicht sehr viel, dafür aber jede Menge Lawinen.

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Einer der unzähligen kleinen Zuflüße.

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Re: Pamir- das Dach der Welt

Beitrag von powdersnow »

Bis zur ersten Ortschaft begegnen uns hier nur zwei Autos, uns überholende Einhemische, völlig überladen bergab. Kurz vor der Ortschaft überholten wir sie wieder, eine Hinterachse war ausgerissen. Dann noch vier Radfahrer und eine alte russische Bewiagenmaschine. Kennzeichen konnten wir leider alle nicht erkennen. War jedenfalls ein alter Mann mit verdammt dicken Eiern! Bei dem Verbrauch dieser Maschine muß er Unmengen an Benzin mit geführt haben... vom Fahrkomfort usw. mal ganz abgesehen. :shock:

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Erster Blick auf den Beginn vom Pandsch, so heißt der Fluß Pamir nach der Vereinigung mit dem größeren Wachandarja. Da befindet sich auch die höchst gelegene Ortschaft auf tajikischer Seite.

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Ab hier gibt es auch wieder Bäume sowie Landwirtschaft.

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Erste Felder und Reste einer alten Karawanserei.
Anhand des Hintergrundes erahnt man den Aufwand hier Wege zu erhalten. Nach jeder Schneeschmelze kann wieder ein Abschnitt überspült sein.

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Jede halbwegs ebene Fläche wird mittels Bewässerung über oft Jahrhunderte alte Kanäle, welche gerne mal mehrere Kilometer lang den steilen Berghängen entlang führen, bestellt.

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Hier, an dieser noralgischen Stelle der einst stark frequentierten Handelsroute stand schon zu Zeiten von Alexander dem Großen eine größere Wehranlage, heute sieht man nur noch die Grundmauern.

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Hier wird an einer neuen Brücke zwischen Afghanistan und Tajikistan gebaut. Wie auch die südlicheren Brücken streng bewacht, Samstags jedoch gibts im "Niemandsland" wöchentlichen Markt der von beiden Seiten sehr gut besucht ist. Leider sind wir unter der Woche hier :cry:

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Wir machen ein Picknick mit wunderbarer Aussicht und bei ungewohnt warmen Temperaturen.

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Nicht mehr überall, teilweise aber sieht man noch gut die alten Steige der Seidenstraße, oft äußerst steil, eng und ausgesetzt. Auch die neue Straße ist sehr anfällig und gerade so breit genug für ein Fahrzeug... übrigens mangels Zement wird hier, wie auch im nördlichen Pakistan, alles trocken gemauert. Also die Stützwände sind nur lose geschlichtete Bruchsteine welche einfach auf die schrägen Felsflächen angekantet werden und ausschließlich durch das Eigengewicht halten.

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Immer wieder blitzen traumhafte Bergriesen von Pakistan durch. .v.

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Teststart mit Kurbel nach Notreparatur.

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Landwirtschaft wird hier großteils noch per Hand betrieben. Einige Ortschaften wieter Talabwärts konnten wir dann erste einfache mechanische Trommeln zum Getreidedreschen gesehen.

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Im Tal ist es hier noch trockener als weiter oben, abseits künstlich bewässerter Flächen gibt es kaum noch Vegetation. Wo genügend Wasser ist gedeiht aber vieles sehr gut, auch quasi ohne Humus.

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Anderswoh freut man sich über zuwinkende Kinder, hier winken sogar erwachsene Hirten und Landwirte. uuuu

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Das erste Dorf auf afghanischer Seite. Wie Alle hier voll und ganz abhängig vom Bach aus dem Seitental kommend. Wie überall im Großraum Himalaya sieht man auch hier viele aufgegebene Siedlungen welche sprichwörtlich vertrocknet sind, nach dem der lebenswichtige Gletscher oberhalb verschwunden war.

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Auf vielen Bildern lassen sich gut die Bewässerungskanäle anhand des Bewuchses erkennen. ii..

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Der Fluß wird immer sanfter, nicht aber der Hintergrund. _..,

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Wir erreichen die Ortschaft Yamg, wo wir in einem Homestay übernachten. Geht sich gerade so aus bevor die Dämmerung einsetzt obwohl wir nur kurz Pause machten.

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Der Blick auf die nahen 7000-er ist atemberaubend.

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Nach einem sehr gutem und ausgiebigen Abendmahl wurde uns noch traditioneller Tanz und Gesang vorgeführt...

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... mit dabei die Kleinsten mit wenigen Jahren sowie die Ältesten mit 89 Jahren das Steckpferd schwingend. omm

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Als alle schon schliefen versumperten Firdaus, Faradyn und ich im Rav4. Vodka trinken auf Tajikisch: großer Schluck Vodka, direkt danach eine Messerspitze voll Sulzfleisch. Funktioniert verdammt gut... zu gut... dabei wollten wir eigentlich nur auf das erfolgreiche Ankommen von Serik in seinem geplanten Nachtquartier anstoßen. .,. ö.,
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koppwolle
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Re: Pamir- das Dach der Welt

Beitrag von koppwolle »

Klasse Sache.......danke für die Bilder ;o)
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RWE
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Re: Pamir- das Dach der Welt

Beitrag von RWE »

Ein ganz toller Bericht, danke für die Eindrücke und die tollen Bilder.
MfG der Christian

Lada Niva 1.7 , EZ 2009
Karpaten erfahren .....
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bei Regen und Matsch 2013
bei Eis und Schnee 2015
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powdersnow
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Re: Pamir- das Dach der Welt

Beitrag von powdersnow »

TAG 7 - Yamg - Khorog


Wir frühstücken im Tanzsaal von Gestern, wie hier, und dem größten Teilen des durch moderne Grenzen zerteilten gesamten "Dach der Welt", unter einem typischen Dach. (Bild vom Vorabend)

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Heute steuere ich mal wieder Starex ö., ... zuerst gehts aber zu Fuß durch das Dorf...

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... und es folgt eine Führung durch das hiesige "Whakani Museum". Das Gebäude ist nur einige Jahrzehnte alt, das verwndete Holz stammt aber großteils aus mehrere hundert Jahre alten Häusern aus der Gegend.
Grob zusammengefasst wird dem Sufi Mubarak-i Wakhani gehuldigt, welcher obwohl hier im äußersten Abseits lebend schon vor einigen hundert Jahren alle heiligen Bücher las und kaum Unterscheide erkannte, Mittels Lochsteinen exakte Kalender als Hilfe für die Landwirtschaft geschaffen hat (funktioniert nach wie vor) und vieles mehr. (,..

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Stillleben _..,

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Bremer Stadtmusikanten .,.

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Als "Kompromiss" für den gestrichenen Ruhetag hier gehts nach dem Museum ein paar Kilometer flussbawärts paar Serpentinen den Hang hoch, zu heißen Quellen. uuuu

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An einer sehr soliden uralten Festung (mind. 3000 Jahre alt) mit strategisch perfekter Platzierung.machen wir kurz Stopp damit ich herumkraxeln kann. Absoluter Rundumblick über das gesamte Tal, also einst alle Karavanen. ---

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Leider ist es recht dunstig, immerhin knapp 1500 Meter tiefer als im Pamir. :|

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Hinten im Tal sind die heißen Quellen, mit kleinem Parkplatz davor. Rechts am Hang entlang kann man eine der unzähligen Bewässerungskanäle erkennen. Sie sind äußerst Wartungsintensiv, wenn erst mal mühsamst, oft über viele Generationen hinweg, errichtet.

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Perfekt zum Aufwachen nach der etwas kurzen Nacht, von Autos zur Festung und zurück laufen ,,.. (der schwarze Pajero gehört nicht zur Gruppe)

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Wieder eine fast 7000 Meter Spitze Pakistans... .v.

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... die nivale Zone im Zoom omm

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Von den Quellen sind zu einer Felsentheme ausgebaut, mit Umkleidefläche, Duschen, Wc usw. Die Becken selbst sind wie kleine Höhlen in der Felswand, Wassertemperatur ca. 40°C im 150cm tiefem Becken für ca. 10 Personen. (das Frauenbecken ist größer- und auch schöner) Mir mind 4 Grad zu viel, nach zwei Minuten gehe ich völlig zitternd und hochrot heraus. Wie Sauna eindeutig nicht Meines... zum Glück gab es draußen schön kühlen Schatten. :shock:

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Die anderen blieben gute 15 Minuten drinnen, hier selbstverständlich streng nach Geschlecht getrennt. Dafür aber auch grundsätzlich allsamt nackt. Wir sind die einzigen Touristen, gleichzeitig ist aber ein reges Kommen und Gehen von Heimischen.

Da ich fahre, also erst wieder vom nächsten Halt ein Foto, eine schöne enge Schlucht zwingt uns zur kurzen Pause.

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Immer öfter sehen wir Dörfer auf der anderen Seite des Flusses.

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Sehr einfach gebaut, und die aller meisten Dörfer direkt im Auslasskegel von Gletscherbächen. Solch Dörfer gibt es überall im vom Pamir bis zum südlichen Himalayaausläufern, und es passieren auch immer wieder Flutkatastrophen. Damit arrangieren sich die Menschen hier interessanter Weise inzwischen seit mehreren tausend Jahren.

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Wege von alt bis jung auf afghanischer Seite.

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... Fortsetzung folgt bald...
Niva 1600 2121-1 Bj.86, R.I.P. / Kalina 1400 1117 Bj. 11, ca.185tkm / Wachsam sein tut weh ohne Tatendrang
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Fisch
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Re: Pamir- das Dach der Welt

Beitrag von Fisch »

Hey Jakob,

DANKE für diese fantastischen Eindrücke und die so liebevoll recherchierten Texte dazu!!!
üiiii
So kann man Deine Reise perfekt nachfühlen!!! .v.

... und wie oft dachtest Du lieber mit eigenem Niva gefahren zu sein? omm

Lieben Abendgruß und Danke im Voraus für weitere Eindrücke,
Fisch
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powdersnow
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Re: Pamir- das Dach der Welt

Beitrag von powdersnow »

In Ishkashim ist die nördlichste fertige Brücke mit Grenzübergang nach Afghanistan. Jeden Samstag gibt es großen Markt mit regem Treiben... wir sind leider unter der Woche hier und somit wäre nur mit Visa ein Brückenübertritt möglich. :|
Hier sehen wir die erste Polizei seit in Tajikistan, natürlich Niva! ,,..

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Nach stärkender Suppe bzw. so etwas wie Risi Bisi mit Karrotten statt Erbsen (somit wirklich essbar) werden die Autos getankt. Bei der ersten Tankmöglichkeit seit Murghab!

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Kaum jemand tankt hier so viel wie wir (dauerte ewig mit den Handkanistern), oft muss eine alte Ölflasche voll ausreichen.

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Tajikische Ladafahrer sind wie überall: mit Sicherheit die Normalsten ih,,

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Die Asphaltanteile werden mehr, das ist jedoch kein Vorteil. Wie alle Karpatenfahrer gut kennen sind dort die bissigsten Schlaglöcher daheim. Dazu kommen die vielen Kurven mit uneinsichtigen Kuppen. LKW fahren auch hier recht selbstbewusst, zwei mal geht es sich, dank geringem Tempo, gerade so mit guter Reaktionszeit des Fahrers und Vollbremsung aus als plötzlich ein flotter LKW direkt vor uns auftaucht. :shock:

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Einer der Momente wo ich mir unmöglich mein Grinsen aus dem Gesicht nehmen kann: vollbesetzter Lada überholt die holpernden Starex :mrgreen: uuuu

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Nach Lulupause sogar gleich noch mal .,. ih,, ih,,

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Mit jeden Kilometer Flussabwärts werden die enormen Schuttablagerungen weniger und erste geschliffene Felsen der einst riesigen Auslassgletscher kommen zum Vorschein

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Ich entdecke erste Satelitenschüsseln auf afghanischen Hausdächern...

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... die Ortsbilder bleiben aber weiterhin äußerst ansprechend, eine grüne Oasen in der Steinwüste schöner als die Andere. .v.

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Humus ist hier quasi ein Fremdwort. Die Ernten von Getreide, Erdäpfel und vielem mehr ist trotz dem äußerst kargen sandigen Schotterboden ausreichend. Da hilft viel die ganzjährig fast unermüdlich scheinende Sonne und die sehr mineralhaltige Gletschermilch statt Wasser. Düngen ist da absolut unnötig, und wegen Bedarf des Tiermist als Brennmaterial auch nicht einfach möglich.

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Die afghanische Talseite ist auch hier noch zu 100% von Hand bewirtschaftet. Auch gedroschen wird noch per Hand/ Tier. Auf tajikischer Seite sehen wir immer öfter riemenbetriebene Dreschmaschienen, ähnlich wie bei uns in manchen Museum zu sehen. Selbstredend fabriziert in der Udssr, überbleibsel der teilweise noch sichtbaren Klochoseversuchen aus der damailigen Zeit.
Auch werden die Felder, wo möglich, langsam größer so das Ackern mit Tierkraft erfolgen kann. Die restlichen Arbeiten sind aber auch hier noch sehr einfach. In vielen Feldern ist gerade die Getreideernte zu Gange, überall hockerlnd mit Sichel geschnitten. Dann zu Büscheln gebunden und anschließend noch mal gründlich das ganze Feld auf einzelne Pflanzen abgesucht, nichts darf übrig gelassen werden. Die Büscheln liegen dann noch ein paar Tage in der Sonne bis sie gedroschen werden.

Ebenso immer wieder zu sehende Überbleibsel, die inzwischen berühmten Buswartehäuschen überall, selbst an den entlegensten Orten: omm

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Die nächste grüne Oase taucht links vor uns auf...

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... leider sehen wir auch einige Siedlungen die aufgegeben werden mussten. Sobald die lebensquelle Gletscherbach versiegt gibt es keine Überlebenschance. Der Fluß Pansch ist viel zu unregelmäsig und führt Unmengen an Schwebstoffen sowie Geröll mit sich. Als Quelle für Bewässerungskanäle nur mit großen technischen Aufwand dauerhaft möglich, also hier keine Option, es bleibt nur Auflassen der Siedlung.

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Schnappschuß bei enormer Geschwindigkeit _..,

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Das Tal öffnet sich immer wieder genau so schnell wie es sich dann bald wieder verengt. Absolut eindrucksvolle Landschaft, ehrlich gesagt freue ich mich über das nötige Schleichen mit unseren Autos, so sieht man etwas mehr, aber im Grunde noch immer viel zu schnell.
Nach den heißen Quellen hatten wir einen Niderländer und einen Schweizer ins Tal mitgenommen. Der Niederländer ist seit März alleine mit dem Rad von Amsterdam aus unterwegs. Pamir wollen sie zusammen bewältigen. Der erste Versuch scheiterte jedoch, 500 Höhenmeter an einem Tag waren zu viel, sie mussten Abends umkehren und sich einen Ruhetag gönnen.
Gesponsert von National Geographic mit einem sehr guten Alurad das leer 22 Kilo wiegt und auch Drohne im Gepäck unterwegs. Bisher ging es an allen Grenzen gut, die in all diesen Ländern streng verbotene Drohne unbemerkt ein- und aus zu führen, die bevorstehende chinesiche Grenze wird noch eine große Hürde zu der viel Glück nötig ist. Jedenfalls kann er jetzt Drohnenaufnahmen von Orten machen die bisher nie so tief überflogen wurden.... sein grobes Ziel ist übrigens Sydney, offen ist noch ob Indonesien übersprungen wird oder von Insel zu Insel per Schiff. ii.. 8)
Faszinierendes Vorhaben das nur mit Hilfe möglich ist, Stichwort Visen. Einige Länder geben nur datumsbezogen Visen, und das oft auch nur im Heimatstaat.
Leider habe ich (noch) keinen Link, hoffe ihn bald nachreichen zu können.

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Angesehen von um die Dörfer herum ist kaum Verkehr, trotzdem muß man stets mit riesigen LKW´s rechnen, die grundsätzlich immer an den engsten Stellen entgegen kommen. :!:

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Langsam wird es etwas grüner. Also die einzelnen Trockengrasbüschel an den Hängen werden etwas größer und dichter. k..

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Die bewässerten Stellen bleiben aber die einzig wirklich grünen Punkte.
Immer weiter hinauf ragen die bewirtschafteten Flächen auf afghanischer Seite, wer genau schaut findet Anbauflächen bis fast ganz rauf. o..

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Irre Wege welche hier für kleinste Erträge in Kauf genommen werden. Und bei uns macht man ähnliches einfach so in der dort nicht existenzen Freizeit: Gailtaler Bergrekord.

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Die Sonne steht immer tiefer, und wir fahren durch erste Schattenstellen. Angenehm nach dem sehr heißen Tag heute... und Klimaanlage bringt nur dichten warmen Sandsturm bei den Rückbänken... und Fenster lassen sich in diesem tollen Gefährt ab B- Säule gar nicht öffnen! k.. ö.,

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Baha, der Landcruiserfahrer begleitet uns leider nur noch ein kurzes Stück bis Khorog. Nach schnellem Essen wird er mit drei Red Bull im Auto alleine bis Karakul zurück fahren. Morgen wartet schon die nächste Gruppe an der Grenze von Osh kommend. Irre Strecke für die Nacht, doch er kennt sie sehr gut, zählt schon nicht mehr wie oft den Pamir durchquert.

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Bild aus dem Netz von Khorog da bei unserer Ankunft schon fast finster und ie Lage der Stadt echt sehenswert ist:

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Ersatzfahrzeug ist nicht wie geplant schon in Khorog, es gab technische Probleme... einmal dürft ihr Raten welches Auto es gewesen wäre..... ja, Starex

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Bei guten Speißen und sehr guter Livemusik samt Tänzerin entspannte die Gruppe dann doch noch etwas. Leider zieht sich das Dauerthema ob bzw. in welchem Tempo uns der Starex voranbringt weiter durch die ganze Reise. Kurz nach Mitternacht meldete sich Serik endlich, heil aber totmüde in Dushanbe angekommen. Der Motor ging während der Fahrt 12 mal urplötzlich aus. Das passierte seit Sibierien immer wieder mal, wirklich absolut ohne jeglicher Vorwarnung wie Ruckeln oder so. Nach sehr langem Orgeln sprang er aber immer wieder an. Ursache hierfür übrigens bis heute, mehr als 100 Mechanikerstunden später, noch immer ungelöst.


Es folgt noch die letzter Tag dem Fluß entlang... demnächst...
Fisch hat geschrieben:... und wie oft dachtest Du lieber mit eigenem Niva gefahren zu sein?
glaube fast öfter als nicht _..,

Freut mich wenns gefällt!

Gruß Jakob
Niva 1600 2121-1 Bj.86, R.I.P. / Kalina 1400 1117 Bj. 11, ca.185tkm / Wachsam sein tut weh ohne Tatendrang
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